Ausstellung der Katholischen Kindertagesstätte „Arche Noah“
Kinderkünstler stellen aus
Aus Anlass des Internationalen Weltkindertages am 20. September stellen die Kinder der Katholischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ Oberwinter ihre Kunstwerke in der Schalterhalle der örtlichen Kreissparkasse an der Hauptstraße 62 aus. Die Ausstellung ist während der üblichen Öffnungszeiten der Kreissparkasse seit Montag, 19. September zu sehen.
Die 9. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 21. September 1954 war die Geburtsstunde des Weltkindertages. Seitdem wird alljährlich am 20. September dieser Tag begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Kindern ein Zuhause geben“. Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland rufen dazu auf, die Interessen, Rechte und Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt von Politik und Gesellschaft zu stellen.
Die Kinder der katholischen Kita „Arche Noah“ in Oberwinter haben sich malend und bastelnd mit dem Thema beschäftigt. Dabei sind u.a. unterschiedlichste Bilder zu den Kinderrechten entstanden, die den kleineren und größeren Künstlern (Zwei- bis Sechsjährige) besonders wichtig waren. Dazu gehört neben dem Recht auf Kleidung, Orten zum Spielen, medizinische Versorgung, fürsorgliche Menschen, Bildung und Sport immer wieder auch das Recht auf ein schützendes und wohnliches Zuhause.
„Kindern ein Zuhause geben“ ist also eine Forderung, die nicht nur in Hinblick auf die Situation vieler Familien Geflüchteter dringend erscheint. Es ist auch ein klar formuliertes Grundbedürfnis unserer Kinder, die sich unter vergleichsweise sicheren und stabilen Lebensbedingungen entwickeln können.
Der große Pädagoge Janusz Korczak (1878-1942) hat in seiner Arbeit als Kinderarzt, Leiter eines Waisenhauses und Schriftsteller immer wieder die Grundrechte von Kindern formuliert und eine gesellschaftliche Akzeptanz dieser Rechte gefordert. Sein Postulat vom „Recht des Kindes auf Achtung“ spiegelt seine dem Kind zugewandte Haltung in der täglichen Arbeit wider und hat seine Aktualität auch im Jahr 2016 nicht verloren.
