Allgemeine Berichte | 18.05.2018

Konfirmation in Neuwied

Kirche tut der Gesellschaft gut

Auch in Neuwied hatten sich wieder Jugendliche intensiv vorbereitet, um nun in der Heddesdorfer Kirche konfirmiert zu werden.  privat

Neuwied. Kirche tut der Gesellschaft gut. Anschauliches Beispiel für diese These sind die rund 17.900 Jugendlichen, die in diesen Wochen von Ostern bis Pfingsten in den 694 Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland zwischen Emmerich und Saarbrücken konfirmiert wurden. In der Konfirmandenarbeit kommen Schüler verschiedener Schulformen, Jugendliche mit einem Handicap oder einer besonderen Begabung, Mädchen und Jungen aus einer Familie mit einem evangelischen Hintergrund oder einem distanzierten Verhältnis zur Kirche, aus behüteten und aus sozial schwierigen Verhältnissen zusammen. Wie in kaum einem anderen gesellschaftlichen Raum lernen Jugendliche hier, was Gemeinschaft heißt.

Hier erfahren sie etwas von dem, was christliches Leben ausmacht. Hier lernen sie, dass Empathie, Solidarität und Toleranz, Nächstenliebe nicht nur der Kirche, sondern unserer Gesellschaft insgesamt ein menschliches Gesicht geben.

Hier bekommen sie ein Gespür dafür, dass jede und jeder einzelne Verantwortung für die Gruppe hat und dass niemand draußen stehen gelassen werden soll. So wird ein Grundstein für ehrenamtliches Engagement gelegt.

Selbstverständlich lernen und erleben die Jugendlichen in der „Konfi“-Zeit auch, was der Glaube an Jesus Christus für ihr Leben bedeuten kann. Und der Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“) sowie das Vaterunser kommen in dieser Zeit genauso vor wie die Gottesdienste – die sie manchmal selbst mitgestalten: lauter Dinge also, die diejenigen angehen, die zur Kirche gehören.

Weil die Konfirmandenarbeit junge Leute sprachfähig im christlichen Glauben machen soll, sie zu einem mündigen Christsein ermutigt und zu einem gemeinschaftlichen Miteinander ganz unterschiedlicher Menschen anregt, stärkt sie damit zugleich die Zivilgesellschaft – und liefert gerade in Zeiten von Fremdenfeindlichkeit und Hassbotschaften einen wichtigen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben.

Bei der Konfirmation bekräftigen die Jugendlichen, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen haben: ein Leben im christlichen Glauben führen zu wollen. Daher der Name: Konfirmation kommt vom lateinischen „confirmare“ – „bekräftigen“.

Jetzt wurden in der Heddesdorfer Kirche durch Pfarrer Detlef Kowalski konfirmiert: Julius Adler, Colette Albrecht, Demian Asemissen, Hanna Beresheim, Alena Bohlmann, Nils Buchner, Carina Bütehorn, Mira Chahoud, Denise Dörrheim, Peer Förster, Robin Henk, Jil Höffer, Phillip Hoffmann, Julia Hoppe, German Kramer, Kevin Kramer, Adelina Kulakin, Emely Langer, Joline Litz, Kassandra Loske, Luana Maurer, Till Niebergall, Kevin Pesch, Lina Raithelhuber, Emily Schlüter, Nicole Schneider, Jonas Stinner, Maria Wagner, Maxim Wagner, Yannic Winckler.

Auch in Neuwied hatten sich wieder Jugendliche intensiv vorbereitet, um nun in der Heddesdorfer Kirche konfirmiert zu werden. Foto: privat

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