Mehrgenerationenwohnhäuser als neue Form gelebten Miteinanders
Kirchenumbauten als Chance für Kultur und Denkmalschutz
Unkel. Immer mehr Kirchen stehen vor einer ungewissen Zukunft: sinkende Gemeindemitgliederzahlen und steigende Unterhaltskosten führen dazu, dass zahlreiche Sakralbauten nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form genutzt werden können. Gleichzeitig stellen diese Gebäude einen bedeutenden Teil unseres kulturellen Erbes dar. Wie können sie bewahrt und zugleich sinnvoll neu genutzt werden?
Mit dieser Frage beschäftigt sich eine öffentliche Veranstaltung des Vereins Stadtbild Deutschland e.V. – Regionalverband Unteres Mittelrheintal am 28. März 2026 um 17 Uhr im Weinhaus zur Traube in Unkel.
Unter dem Titel „Kirchenumbauten als Chance für Kultur und Denkmalschutz: Mehrgenerationenwohnhäuser als neue Form gelebten Miteinanders“ wird Frau Battke vom Amarilles Mehrgenerationenhaus Bonn über innovative Nutzungskonzepte berichten. Im Mittelpunkt steht die Idee, leerstehende oder bedrohte Kirchengebäude zu Orten des gemeinschaftlichen Wohnens umzuwandeln – Mehrgenerationenhäuser, in denen Menschen unterschiedlichen Alters zusammenleben, sich gegenseitig unterstützen und zugleich historische Bausubstanz erhalten bleibt.
Die Veranstaltung zeigt anhand praktischer Beispiele, wie Denkmalschutz, soziale Innovation und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbunden werden können. Dabei geht es auch um die Frage, welche Chancen solche Projekte für kleinere Städte und Gemeinden bieten und wie sie zu lebendigen Treffpunkten im Quartier werden können.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich an der anschließenden Diskussion zu beteiligen.
Um Anmeldung wird gebeten unter:
unteres-mittelrhreintal@stadtbild-deutschland.org. Der Eintritt ist frei.
