Der ABK 54 Ahrbrück informiert
Kirmes 2020 wird mit großem Bedauern abgesagt
Auch die Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Neubesiedlung muss ausfallen.
Ahrbrück. Die Rochus Kirmes ist eine der wenigen Traditionen, welche seit dem 17. Jhdt bis 1938 bestand und 1954 wieder auflebte. Sie ist verbunden mit dem Kirchweihfest der Rochus Kapelle, die 1637 gegen Ende des 30-jährigen nach einer Pest-Epidemie erbaut wurde. Die Kirmes bot Dörfern und Gemeinden, die über kein Marktrecht verfügten, die Gelegenheit, einmal im Jahr Gegenstände zu erwerben oder zu verkaufen, die sonst nicht erhältlich waren. Gerne nahmen auch die Einwohner der Nachbardörfer diese Gelegenheiten wahr.
Seit vier Jahren veranstaltet der ABK 54 nun zusammen mit dem Junggesellenverein Ahrbrück die hiesige Kirmes.
Am Gedenkstein neben der Rochus Kapelle wird in jedem Jahr der Opfer von Krieg und Vertreibung gedacht. Besonders in diesem Jahr wollte der ABK 54 im Rahmen einer Feierstunde an den siebzigsten Jahrestag des Siedlungsprojekts Ahrbrück erinnern, bei dem die zwölf Dörfer, die bei der Bildung des ehemaligen Übungsplatzes geräumt worden waren, mit Ermländer Vertriebenen wiederbesiedelt wurden.
Der ABK 54 bedauert sehr , dass dies nun aufgrund der Pandemie ausfallen muss. Aber die Auflagen können von dem kleinen Verein, der im Wesentlichen durch ehrenamtliches Engagement getragen wird, nicht sichergestellt werden.
