Dorfgemeinschaft Niederdürenbach feiert Fest zur Ehren der heiligen Thekla
Kirmes in Niederdürenbach lockt wieder zahlreiche Besucher an
Niederdürenbach. Die Gemeinde am Fuße der Burg Olbrück stand auch in diesem Jahr ganz im Zeichen der diesjährigen Kirmes unter dem Patronat der hl. Thekla. Man feierte die diesjährige Kirmes bei herrlichem Spätsommerwetter rund um die Olbrückhalle. Verantwortlich für das Kirmesprogramm waren traditionell die Alten Herren Niederdürenbach und in diesem Jahr auch der Niederdürenbacher Karnevalsverein. Unterhaltung für die Erwachsenen und Abwechslung für die Kinder sorgten für ein rundum gelungenes Fest. Traditionell spielt der Fußballsport auch eine große Rolle. Schließlich sind die „Alten Herren Niederdürenbach“ seit Jahren Mitorganisatoren der Kirmes. Sie waren auch in diesem Jahr das ganze Wochenende über im Einsatz und hatten ein großes Programm zu bewältigen. Das gute Kirmeswetter sorgte an allen Tagen für guten Besuch und entsprechenden Umsatz. Begonnen wurde die Kirmes in diesem Jahr mit der obligatorischen Kirmeseröffnung am Samstagnachmittag durch den neuen Ortsbürgermeister Sebastian Schmitt im Beisein von Bürgermeister Johannes Bell sowie den Ortsbeigeordneten Raymund Bley und August Henn.
Für die Kinder sorgte am Samstag die Hüpfburg für allerlei Unterhaltung, während die Erwachsenen zunächst ihre Aufmerksamkeit dem Fußballturnier schenkten, an dem sich in diesem Jahr die AH Niederdürenbach, die AH Hain, die AH Weiler und der FC Starkstrom Galenberg beteiligten. Hierbei spielte jeder gegen jeden, über jeweils 15 Minuten. Am Ende setzten sich die Alte Herren Hain ohne Punktverlust durch und durften sich als Sieger feiern lassen. In der „dritten Halbzeit“ konnte man dann im geselligen Beisammensein die „Spielanalyse“ durchführen, wobei die Spielergebnisse nur noch zweitrangig waren.
Der Abend konnte zur Musik von DJ Hein schließlich als gemütlicher Dämmerschoppen ausklingen. Am Sonntag traf man sich um 9:30 Uhr in der Niederdürenbacher Kapelle zum Festgottesdienst. Anschließend trafen sich die Kirmesgäste wieder beim Frühschoppen am Bierbrunnen auf dem Kirmesplatz. Am Kirmessonntag kamen insbesondere die Kinder auf ihre Kosten. Sie konnten sich den ganzen Tag über kostenfrei auf der Hüpfburg austoben und ihre Runden mit dem Kettenkarussell drehen. Auch stand die Bullriding-Anlage ganztägig kostenfrei zur Verfügung. Um 15 Uhr sorgten die Musiker des Chaos-Orchesters Weibern für die richtige Kirmesstimmung und heizten den Kirmesgästen ein.
Da auch der Wettergott mitspielte und herrliches Kirmeswetter bescherte, kamen erneut viele Kirmesgäste auf das Gelände an der Olbrückhalle und ließen auch bei den Veranstaltern gute Laune aufkommen. Spannend wurde es dann um 17 Uhr, als man die 1. Niederdürenbacher Bullriding-Meisterschaft austrug. Hier traten die Teilnehmer in drei Altersgruppen U 10, U 16 und Erwachsene an und ermittelten so die ersten Bullriding-Meister von Niederdürenbach. Um 18 Uhr konnte sich schließlich so mancher über einen tollen Sachpreis aus der großen NDKV-Tombola freuen. So endete die diesjährige Kirmes in Niederdürenbach in einem geselligen Spätschoppen. Die Verantwortlichen der Niederdürenbacher Kirmes lobten sich ihre fleißigen Helferinnen und Helfer für die tatkräftige Unterstützung an den Kirmestagen, ohne die eine solch traditionelle Dorfkirmes nicht zu bewältigen ist. Ein besonderes Lob ging dabei an die Sponsoren, die das Kirmesprogramm finanziell unterstützten.
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Ortsbürgermeister Sebastian Schmitt (Bildmitte hinten) eröffnete im Beisein von Bürgermeister Johannes Bell und den Ortsbeigeordneten Raymund Bley und August Henn mit den Spielern der am Fußballturnier teilnehmenden Mannschaften die diesjährige Kirmes.
Die Kinder vergnügten sich auf der Hüpfburg.Fotos: WER
Auch Ortsbürgermeister Sebastian Schmitt versuchte sich beim Bullriding.
