In Giershofen organisierte die 60-köpfige Kirmesgesellschaft die 135. Traditionsveranstaltung
Kirmesekel Kevin grub das Loch für den Kirmesbaum
Giershofen. Bei schönstem Sommerwetter feierten die Menschen im Ort am Wochenende die Kirmes. Die 60 Mitglieder der Kirmesgesellschaft legen sich für die dreitägige Veranstaltung mächtig ins Zeug. Angeführt werden sie von der Vorsitzenden Nadine Kambeck. „Kirmesekel“ war in diesem Jahr Kevin Mertgen. Er sorgte für Stimmung und rief, wann immer es ging, des Kirmesschlachtruf, den alle fröhlich mit anstimmten. Kevin war im Juli bei der Ekel-Wahl mit großer Mehrheit für dieses Amt auserkoren worden.
Es war die 135. Kirmes in Giershofen, wie man sieht, ein die Jahrhunderte überdauernder Brauch. Begonnen hat die Kirmes im Jahr 2016 wie alle anderen auch mit dem Kirmesbaum-Aufstellen am Samstagmittag am Gemeinschaftshaus. Hier hatte Kirmesekel Kevin die ehrenvolle Pflicht, die Grube für den Baum auszuheben, damit er sicher steht.
Weiter ging’s am Samstagabend im Gemeinschaftshaus mit Partyrock und Fetenhits der Live-Band „Einer geht gar net“, einer dreiköpfigen Band. Eine Premiere stellte an diesem Abend der automatische Cocktailmixer in der Cocktailbar dar, vor dem die Gäste Schlange standen, um eins der köstlichen Mixgetränke zu ergattern.
Am Sonntag treffen sich in Giershofen alle zum Frühschoppen, ab 14 Uhr wurden beim Familientag Kaffee und Kuchen serviert, bevor es am Abend bei der Verlosung der vielen Tombola-Preise spannend wurde. Den Hauptgewinn stellte ein Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro beim örtlichen Partyservice Helgo Mendel dar. Ein wahrhaft kulinarischer Spitzenpreis! Auch zum Abschluss dieses Abends wurde wieder Tanzmusik geboten.
Auch am Montagmorgen startet die „Schöwer“ Kirmes mit einem zünftigen Frühschoppen. Gegen Mittag zieht die Kirmesgesellschaft durch den Ort, um von den Bürgern Eierspenden zu sammeln, damit später die Gäste zum köstlichen und kostenlosen Eierschmaus eintrudeln können. Ab 17 Uhr wurden dann die bedauernswerten Berufstätigen, die an diesem Tag nicht frei hatten, zu Feierabendfreibier und Tanzmusik eingeladen. Was natürlich auch die nicht arbeitenden überzeugten Kirmesgänger nutzten!
Die Band „Einer geht gar net“ sorgte für Stimmung am Samstagabend.
Beim Tanzen vor der Bühne im Gemeinschaftshaus hatten alle viel Spaß.
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