Allgemeine Berichte | 04.05.2016

Kita „CariNest“

Kita „CariNest“ beginnt ihren Betrieb

Ehemalige Fraktionsräume wurden umgebaut

Gut gelaunt inspizierte Architekt Wolfgang Beyß gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Heinz-Peter Witt und dem Leiter Gebäudemanagement der Stadt Meckenheim Andreas Satzer die neue Einrichtung. STF

Meckenheim. Das Gebäude „Im Ruhrfeld“ in der Stadt Meckenheim hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Wurde es doch zuerst als Schule und dann als Sitzungsgebäude der Stadtverwaltung und der Fraktionen genutzt. Im großen Sitzungssaal finden derzeit noch immer die Sitzungen des Stadtrates sowie der städtischen Ausschüsse statt.

Die Fraktionen mussten aber bereits vor etlichen Monaten die Räume verlassen und tagen jetzt teilweise in Schulgebäuden. Denn die Fraktionsräume wurden komplett umgebaut und der süd-westliche Flügel des Gebäudes nach aufwendiger Sanierung in einer Kindertageseinrichtung umfunktioniert.

Für die beauftragten Architekten bestand die Herausforderung darin, aus dem vorhandenen u-förmigen Gebäude eine Anlage zu bauen, welche für eine dreigruppige Kindertageseinrichtung geeignet ist. Jede Gruppe sollte hierbei über einen eigenen Gruppenraum mit einem direkt angebundenen Nebenraum sowie einem Schlafraum verfügen. Ebenfalls zu integrieren galt es die Sanitärbereiche und auch ein Mehrzweckraum wurde eingerichtet. Dies alles unter der Maßgabe einer energetisch durchgeführten Sanierung und möglichst geringen Heizkosten. Darüber hinaus sollte der Mehrzweckraum über einen eigenen angeschlossenen Abstellraum verfügen und der Boden sollte auch härtesten Beanspruchungen gerecht werden und auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet sein. Dafür wurde dann ein Sportbodenbelag eingebaut.

Dies alles ist hervorragend gelungen, wie bei einem Ortstermin der zuständige Architekt Wolfgang Beyß dem Leiter Gebäudemanagement der Stadt Meckenheim, Andreas Satzer erläuterte. Der Charakter des Bestandsgebäudes ist geprägt durch große Fensterbänder und ein zweischaliges Mauerwerk. In der Stirnseite des KiTa-Flügels welcher fensterlos war, entstanden drei Fenster-Tür-Kombinationen, um die Gruppenräume zu belichten und einen direkten Zugang zum Außengelände zu schaffen, gleichzeitig wurden damit auch die vorgeschriebenen Fluchtwege geschaffen. Die rückwärtige Terrasse führt direkt in den Stichflur und dient ebenfalls als Fluchtweg. Die Raumaufteilung wurde entsprechend der neuen Nutzung geändert. Neben den neuen Räumen für die Kinderbetreuung werden die Räume für die Verwaltung und das Personal sowie eine Küche zur Versorgung der Kinder realisiert.

Vollbelegung im August erwartet

Gebaut wurde in Rekordzeit, wie auch der Technische Beigeordnete der Stadt Meckenheim, Heinz-Peter Witt erläuterte, im Zeitraum Juni 2015 bis April 2016 konnten die Arbeiten durchgeführt werden und die Stadt Meckenheim hat hier auf eine Brutto-Grundfläche von 619 Quadratmeter die stolze Summe von 1.365.000 Euro verbaut. Geld was gut angelegt worden ist. Denn am 2. Mai belegte bereits die erste Gruppe die KiTa, die endgültige und volle Belegung wird dann im August nach den Sommerferien erreicht sein. Das Objekt wird dann von der Stadt komplett an die Caritas vermietet werden, welche die KiTa auch betreiben wird.

Große Freude herrschte bei den Bauverantwortlichen nicht nur über den gelungenen Bau, auch die ersten Teile der Inneneinrichtung lösten nur freudige Gesichter aus und in dieser KiTa wäre auch jeder gerne wieder Kind. STF

Gut gelaunt inspizierte Architekt Wolfgang Beyß gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Heinz-Peter Witt und dem Leiter Gebäudemanagement der Stadt Meckenheim Andreas Satzer die neue Einrichtung. Foto: STF

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