Tambour-Corps Erpel startet Böhmflötenprojekt
Klangspektrum erweitern und neue Spielleute anwerben
Erpel. Nachdem im Juni die regulären Proben des Tambour-Corps wieder starten konnten, war auch endlich die Zeit gekommen, ein lange geplantes Projekt umzusetzen. Das Corps hat sich dazu entschieden, neben den regulären Spielmannsflöten auch Konzertflöten, so genannte Böhmflöten, anzuschaffen. Diese sollen bei Konzerten z.T. anstatt der bisherigen Flöten zum Einsatz kommen. Ziel ist es, zum einen das Klangspektrum des Vereins zu erweitern und zum anderen langfristig neue Spielleute anzuwerben, die das Instrument schon beherrschen.
Die Integration der Böhmflöten ins Corps erfolgt schrittweise und die erste Gruppe Flötistinnen und Flötisten hat mit dem Unterricht begonnen. Dieser wird nicht, wie sonst üblich, vereinsintern übernommen, sondern wird durch die Firma Flutissimo begleitet. Die Gruppe trifft sich nun wöchentlich um das Spiel mit dem neuen Instrument unter professioneller Anleitung zu erlernen.
Um die Idee für das Projekt umsetzen zu können, wand sich der Vorstand an die Floreat Erpilla - Margret und Gregor Noll Stiftung und stellte einen Förderantrag, der durch den Stiftungsvorstand bewilligt wurde. Die großzügige Hilfe durch die Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Anschaffung der Flöten und des Unterrichts. Als Vorsitzende der Stiftung besuchten Gregor Noll und Heribert Siebertz dann Anfang September eine Probe und konnten sich ein Bild von der Probenarbeit machen. Das Corps dankt der Stiftung für die wertvolle Unterstützung, die dazu beiträgt, die musikalische Qualität des Tambour-Corps weiter zu entwickeln.
