Allgemeine Berichte | 04.10.2016

Chöre St. Peter und Cantate Con Spirito musizierten in der Friedenskirche

Klangvoller „Abendfrieden“

Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten in der voll besetzten Friedenskirche eine klangvolle Zusammenstellung geistlicher Chormusik aus mehreren Jahrhunderten.Andreas Faßbender

Remagen. Zu einer geistlichen Abendmusik in die evangelische Friedenskirche in Remagen hatten die Chöre St. Peter aus Westum und Cantate Con Spirito aus Remagen-Sinzig. Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten in der voll besetzten Friedenskirche eine klangvolle Zusammenstellung geistlicher Chormusik aus mehreren Jahrhunderten.

„Gib mir Ruhe, Herr, in dieser wilden Zeit“ von Thomas Eger, präzise und dynamisch intoniert vom Chor St. Peter unter der Leitung von Andreas Dietl, eröffnete den Konzertabend, der unter dem Motto „Abendfrieden“ stand. Die Bitte um den Frieden und Segen Gottes klang in den unterschiedlichen Kompositionen immer wieder an, durch die Dr. Michael Schmitz souverän führte und moderierte, etwa im „Irischen Segen“ von Bob Chilcott oder Felix Mendelssohn-Bartholdys „Verleih uns Frieden“, gesungen von Cantate Con Spirito unter der Leitung von Johanne Giesen. Begleitet wurde der Chor von Iris Dietl (Violine), Jakob Dietl (Violoncello), Valentin Dietl (Klarinette) und Andreas Dietl (Klavier). Das kammermusikalische Ensemble interpretierte den anspruchsvollen Orchesterpart aus Mendelssohns Choralkantate ausdrucksstark und dynamisch.

„Nun ruhen alle Wälder“ und „Der Mond ist aufgegangen“ in den bekannten Sätzen von Johann Sebastian Bach und Max Reger schafften es schließlich, einen Hauch herbstlicher Abend-Stimmung in der Friedenskirche zu erzeugen, die trotz des späten Septemberabends noch sommerliche Temperaturen für Konzertbesucher und Chöre bot.

Besonders meditative Akzente setzten Jakob und Iris Dietl an Violoncello und Klavier mit einem Menuett aus Johann Sebastian Bachs 1. Cello-Suite und Gabriel Faurés „Après un rêve“.

Valentin Dietls klagende und melodiöse Klarinette bereicherte Wolfram Buchenbergs Vertonung der jüdischen Volksweise „Hine mah tow“, das der Chor St. Peter Westum ausdrucksstark mit tragenden tiefen Männerstimmen unter Andreas Dietls Leitung vortrug.

Zu Wolfgang Amadeus Mozarts „Ave verum“ versammelten sich beide Chöre unter der Leitung von Johanne Giesen zu einem klangvollen Gesamttableau im Altarraum der Friedenskirche. Nach nachdenklichen Momenten mit einer Vertonung des aus dem Ersten Weltkrieg stammenden Gebets „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“ und dem Abendgebet von Dietrich Bonhoeffer endete die geistliche Abendmusik mit dem Schlussstück „Ich lobe meinen Gott“ von Claude Fraysse, dirigiert von Andreas Dietl. Auch hier stimmte das versierte Instrumentalensemble akzentuiert ein und entfaltete gemeinsam mit dem Chor einen wunderbaren, vollen Klang.

Das aufmerksame Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus und entließ die Chöre nach zwei Zugaben in den friedlichen Sonntagabend.

Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten in der voll besetzten Friedenskirche eine klangvolle Zusammenstellung geistlicher Chormusik aus mehreren Jahrhunderten.Foto: Andreas Faßbender

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