Allgemeine Berichte | 18.06.2016

Internationaler Starpianist wieder zu Gast in Königsfeld

Klassisches Repertoire und Melodien der Indios verzaubern

Romayne Wheeler gastiert am 9. Juli in der Pfarrkirche St. Nikolaus

Königsfeld. Am Samstag, 9. Juli, findet in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Königsfeld wieder ein Konzert statt. Der amerikanische Starpianist Romayne Wheeler spielt berühmte Klassiker schon zum dritten Mal in Königsfeld. Außerdem bringt er dem Publikum die Musik der Ureinwohner im Westen Mexikos näher, in dem er Eigenkompositionen präsentiert, die auf die Melodien der Indios zurückgehen.

Romayne Wheeler wurde 1942 in Kalifornien geboren. Erste musikalische Eindrücke sammelte er durch die Musik der Völker Südamerikas, die tief mit der Natur verbunden sind. Später studierte er an der Musikhochschule und am Konservatorium in Wien sowie am Mozarteum in Salzburg. Bei seinen musikwissenschaftlichen Forschungen stieß er auf die Indios der Sierra Tarahumara, die in der Canyon-Landschaft im Westen Mexikos fernab der Zivilisation leben.

Die Tarahumara – oder Raramuri, wie sie sich selbst nennen – sind von ernster, gleichzeitig aber auch freundlicher Lebensart. Für sie bedeutet Glück, wenn es allen gut geht und wenn sie gemeinsam die Dinge erleben, die zum Glücklichsein dazu gehören. So ist es keine Seltenheit, dass sie zu Familienfeiern bis zu 80 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Die Tarahumara lieben die Musik, besonders Mozart hat es ihnen angetan. Wenn Wheeler auf seinem Steinway-Flügel spielt, hören sie ihm fasziniert zu. Einige Monate im Jahr geht Romayne Wheeler von seinem Wohnort aus mit mehr als 380 Indiofamilien, in der Nähe von Munerachi, auf Konzertreise. Er spielt auf der ganzen Welt – überall da, wo Freunde ihm ein Konzert ermöglichen.

Mit den Einnahmen aus seinen Konzerten fördert er die schulische Bildung der jungen Indios und sichert ihnen damit eine langfristige Perspektive zum Bestreiten des eigenen Lebensunterhalts. Auch die Sicherstellung der medizinischen Versorgung ist ihm wichtig. Gleichzeitig legt Wheeler Wert darauf, dass auch die religiöse Bildung nicht zu kurz kommt.

Romayne Wheeler beschreibt vor und während seiner Konzerte die schwierige Situation der Tarahumara in ihrer kargen Heimat. So erhält der Besucher ein umfassendes Bild von den Projekten, die er unterstützt.

Nach dem Konzert steht ein mexikanischer Imbiss für alle Besucher bereit. Eine kleine Ausstellung informiert die Besucher über die Arbeit Wheelers bei den Indios. Zudem kann jeder Gast CDs des Künstlers günstig erwerben.

Der Pianist gibt gerne Auskunft über seine Entwicklungsarbeit. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Tarahumara im Westen Mexikos wird gebeten.

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