Allgemeine Berichte | 04.08.2020

Kita St. Hildegard verabschiedet seine Vorschulkinder

Kleines Piratenfest erleichtert Jungen und Mädchen den Abschied

Nach dem Piratenabenteuer bekamen die Kinder ihre Schultüten überreicht. Foto: privat

Bachem. Die Vorschulkinder der heilpädagogischen, integrativen Kindertagesstätte St. Hildegard in Bachem freuen sich auf die Schule. Doch heißt es damit für die Jungen und Mädchen Abschied zu nehmen. Und den wollten die Erzieherinnen den Kindern mit einem schönen Fest erleichtern. So verwandelten sich die Gruppenräume und das Außengelände der Kita in eine Pirateninsel.

Am Nachmittag, als alle anderen Kinder schon abgeholt waren, verkleideten sich die Vorschulkinder und Erzieherinnen als Piraten. Und los ging die Schatzsuche. Eine Schatzkarte half bei der Suche der Schatztruhe, die irgendwo auf dem Gelände vergraben war. Wie in einer echten Seeräubergeschichte mussten die kleinen Piraten mutig mehrere Aufgaben bewältigen und verschiedene Stationen durchlaufen. Goldsteine wiesen im Garten die Fährte zu einem mit Ringen bestückten Baum. Um weiterzukommen, mussten die Ringe abgenommen werden. Danach galt es, Fische aus dem großen weiten Meer zu angeln und wackelige Brücken zu überwinden. Auch das Gespenst konnte erfolgreich mit Wasserbomben vertrieben werden, sodass der Zugang zu der im großen Sandkasten verbuddelten Schatzkiste endlich frei war. Mit großer Spannung öffneten die Piraten das Schloss. Da war der Jubel groß, denn die Schatztruhe barg für jedes Kind einen tollen Piratenschatz. Mit einem gemeinsamen Piratenessen wurde der Fund gefeiert, bis die Eltern ihre glücklichen Piratenkinder abholten. Der richtige Zeitpunkt, den Kindern die im Vorfeld gebastelten Schultüten und die individuellen Portfolio-Ordner zu überreichen, in denen die gesamte Kita-Zeit eines jeden Kindes dokumentiert ist.

Die Abschiedswoche wurde am Freitagvormittag mit einem Wortgottesdienst abgeschlossen, in dessen Rahmen Gemeindereferentin Mildred Ruppert und die Erzieherinnen ein kleines Theaterstück aufführten.

Das Stück „Einer für Alle - Alle für einen“ erzählt die Geschichte von Max, einer kleinen Maus, die groß geworden, allein durchs Leben gehen muss und neue Freunde findet. Es stellt sich heraus, dass jeder dieser Freunde irgendetwas besonders gut kann, man aber gemeinsam unschlagbar ist. Nach dem gemeinsamen Gebet wünschte Mildred Ruppert den Kindern Kraft und Mut für den neuen Lebensabschnitt.

Beim Abschiednehmen flossen dann bei Kindern und Erzieherinnen doch ein paar Tränen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurden die Vorschulkinder verabschiedet. „Bleibt gesund“, rief das Kita-Team, wünschte den Familien schöne Ferien und den Kindern einen schönen ersten Schultag sowie Mut und Stärke für den neuen Lebensabschnitt.

Nach dem Piratenabenteuer bekamen die Kinder ihre Schultüten überreicht. Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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