Allgemeine Berichte | 01.10.2016, 12:52 Uhr

Erlebnispädagogisches Projekt an der Ahrtalschule in Altenahr

Klettern stärkt die Gemeinschaft

Zum Ende des Projekt hielten die Schüler ihre individuellen Eindrücke auf Puzzleteilen fest, die schließlich zu einem großen Bild zusammengefügt wurden und so Verlauf und Ergebnis der Aktion symbolisch wiedergaben. privat
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Altenahr. Gemeinschaft und Zusammenhalt sind in jeder Hinsicht sehr wichtig. Besonders in den Schulklassen ist dies heutzutage nicht immer selbstverständlich, aber unterstützungswert. Dies schreibt sich auch das Team der „Sprechblase“, das sind Fachkräfte aus der Jugendhilfe, die sich an der Ahrtalschule engagieren, auf die Fahnen und organisiert ein sozial-integratives Projekt mit den Lehrern im Rahmen des Unterrichts der siebten Klassen. Die Orientierungsstufe ist beendet, und die Klasse bildet und findet sich neu.

Das Pro-Büro für Jugendarbeit Altenahr setzt sich schon länger für das erlebnispädagogische Projekt in den siebten Klassen ein, das den Schülern zeigt, dass es leichter ist, miteinander anstatt gegeneinander zu arbeiten.

Das Projekt besteht aus insgesamt drei Bausteinen an drei Tagen: der Vorbereitung mit den Schülern anhand von pädagogischen Methoden in der Klasse, dem Teambuilding Klettern im Hochseilgarten Ahrweiler und der anschließenden Nachbereitung wiederum in der Klasse, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, die Eindrücke und Erlebnisse offenzulegen und zu besprechen.

Dieses Mal war die Klasse 7b von Katharina Faltin an der Reihe. An einem Mittwoch fand die Vorbereitung statt, bei der die Schüler mit Hilfe verschiedener Übungen zu den Themen Vertrauen, Kooperation und Gemeinschaft auf die bevorstehende Kletteraktion eingestimmt wurden.

Das eigentliche Klettern fand zwei Wochen später unter der Leitung von Manuel Moitz mit den 15 Schülern statt. Zuerst wurden mit den Teilnehmern Einstiegs-, sogenannte „Warming up-“, Übungen durchgeführt. Danach folgte die Einweisung in die Bedienung und die Funktionen der Kletterausrüstung und das Sichern innerhalb des Teams. Dabei wurde den Schülern Konzentration, Technik und Verantwortung abverlangt. Dann konnte etwa vier Stunden, unter den wachen Augen des Trainers, geklettert werden. Für die ganz Mutigen gab es nach dem Hochseilpacours auch noch die Möglichkeit, den hohen Baumstamm, genannt Adlerhorst, zu erklimmen und sich sicher in die Tiefe zu stürzen.

Ein beeindruckendes Erlebnis für die Schüler, was sich auch bei der Nachbereitung am darauffolgenden Donnerstag zeigte. Mit Jugendpfleger Werner Söller, dem Berufseinstiegsbegleiter Andreas Klemann und dem Praktikanten Alaa Rashwani schauten sich die Schüler die Fotos an, sprachen über ihre Klettererfahrungen und gestalteten Puzzleteile, auf denen sie ihre Eindrücke festhalten konnten und die am Ende zu einem ganzen Puzzlebild zusammengefügt wurden.

Abschließend bestätigten die Schüler, dass ihre Klassengemeinschaft durch diese Tage weiter zusammengewachsen sei und das Klettern ein guter Start in eine noch vertrautere Zukunft sei. Dieses Angebot wird aufgrund der hohen Akzeptanz finanziell gefördert vom Kreisjugendamt und der Verbandsgemeinde Altenahr.

Zum Ende des Projekt hielten die Schüler ihre individuellen Eindrücke auf Puzzleteilen fest, die schließlich zu einem großen Bild zusammengefügt wurden und so Verlauf und Ergebnis der Aktion symbolisch wiedergaben. Foto: privat

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