Allgemeine Berichte | 17.04.2025

Klimaschutz: Zwischenbilanz zeigt Attraktivität der Förderprogramme für Privathaushalte im Landkreis Cochem-Zell

Kreis Cochem-Zell. Gerade in Zeiten, in denen private Haushalte im besonderen Maße von hohen Energiekosten und generell hohen Lebenshaltungskosten betroffen sind, hat der Landkreis Cochem-Zell vor einem Jahr zwei Förderprogramme für Privathaushalte konzipiert und an den Start gebracht. Das rheinland-pfälzische „Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation“ (kurz: KIPKI) wurde nicht nur für kommunale Maßnahmen genutzt, sondern auch, um für die Bürgerinnen und Bürger Förderprogramme für Solarstromspeicher und Sanierungsmaßnahmen („Clever heizen – einfach sanieren“) aufzustellen.

Neben dem Landkreis beteiligten sich auch die Verbandsgemeinden Cochem und Zell mit einem Teil ihres KIPKI-Budgets an den Förderprogrammen. Das Förderbudget summierte sich so zunächst auf insgesamt 375.00 Euro – 250.000 Euro bereitgestellt durch den Landkreis sowie jeweils 62.500 Euro durch die beiden Verbandsgemeinden. Besonders erfreulich für Bürgerinnen und Bürger aus dem Gebiet der Verbandsgemeinde Cochem war die Aufstockung des VG-Förderbetrags um weitere 15.000 Euro, sodass schlussendlich das Gesamtbudget auf 390.000 Euro erhöht wurde.

Nachdem bereits im Herbst 2024 die Zusatzanteile der Verbandsgemeinden Cochem und Zell aufgebraucht waren, musste Anfang 2025 ein Förderstopp verhängt werden, da auch das Landkreisbudget erschöpft war. Somit ist seit Beginn dieses Jahres keine Antragstellung mehr für die Förderprogramme möglich. Insgesamt wurden 505 Förderantrage gestellt: 360 Anträge für das Förderprogramm „Solarstromspeicher“ und 145 für „Clever heizen – einfach sanieren“.

Die Umsetzung der Maßnahmen läuft und nach und nach werden immer mehr Fördermittelabrufe eingereicht. Alle vollständig eingereichten Fördermittelabrufe konnten bis dato bearbeitet und Auszahlungen zeitnah veranlasst werden, sodass die Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger nicht lange auf ihre Förderungen warten mussten. Insgesamt wurden 197 Fördermittelabrufe vollständig bis zur Auszahlung bearbeitet und 149.072,01 Euro Fördermittel ausgezahlt. Die CO2-Ersparnis der bisher umgesetzten Maßnahmen summiert sich auf rd. 182 Tonnen und die ausgelösten Investitionen belaufen sich auf über 2,5 Millionen Euro. Erfreulicherweise wurde ein Großteil der Maßnahmen mit Unternehmen oder gekauftem Material aus der Region umgesetzt, sodass die Investitionen der lokalen Wirtschaft zugutekommen und die regionale Wertschöpfung gesteigert wird.

Die hohe Inanspruchnahme zeigt, dass die Entscheidung richtig war, einen Teil des KIPKI-Budgets für die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in Privathaushalten bereitzustellen. Eine solche Unterstützung der Bevölkerung ist zudem wichtig, da wir nur gemeinsam mit jedem und jeder Einzelnen unsere Klimaziele erreichen können. Die errechnete CO2-Ersparnis sowie die ausgelösten Investitionen spiegeln schon jetzt – und es wurden noch nicht einmal die Hälfte der Verwendungsnachweise eingereicht – den Effekt der Förderprogramme wider: Es wird nicht nur ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz und unserem Ziel des Null-Emissions-Landkreises Cochem-Zell geleistet; es wird auch die heimische Wirtschaft unterstützt und somit die lokale Wertschöpfung gefördert.

Im Laufe des Jahres wird sich bei der Prüfung der weiteren Verwendungsnachweise zeigen, ob noch einmal Mittel aus dem Fördertopf frei werden und das Antragsfenster erneut geöffnet werden kann. Für eine Benachrichtigung können sich Interessierte auf den jeweiligen Unterseiten der beiden Förderprogramme unter www.ukcz.de/foerderung registrieren.

Informationen erhalten Sie beim Eigenbetrieb Klima & Energie der Kreiswerke Cochem-Zell per Mail an unserklima@cochem-zell.de oder telefonisch unter (0 26 71) 61 -681.

Pressemitteilung des

Kreis Cochem-Zell

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