Allgemeine Berichte | 05.07.2016

3. Mosel-Firefighter Combat Challenge in Ediger-Eller

Knallharter Wettkampf auf hohem Niveau

Anspruchsvoller Parcours von internationalem Starterfeld bezwungen

Den lebensechten, 80 Kilogramm schweren Rettungs-Dummy galt es aus der Gefahrenzone ins Ziel zu transportieren.TE

Ediger-Eller. Nach der heftigen Hitzeschlacht im vergangenen Jahr gestalteten sich die Wettkämpfe bei der 3. Auflage der Mosel-Firefighter Combat Challenge in 2016 zumindest vonseiten der Witterung etwas angenehmer, wenngleich auch in diesem Jahr von allen Startern absolute Höchstleistungen abverlangt wurden. Diesbezüglich präsentierte sich auch heuer ein internationales Teilnehmerfeld, bei dem einmal mehr zahlreiche Akteure aus ganz Europa, den USA sowie Deutschland vertreten waren. Es galt dabei erneut, den anspruchsvollen Übungs- und Einsatzparcours für versierte Brandbekämpfer zu meistern, auf dem schwierige und kraftraubende Aufgaben auf die Teilnehmer warteten. Die Organisation und Realisierung der Großveranstaltung lag auch in diesem Jahr in den bewährten Händen von Familie Follmann vom Café-Restaurant „Kaffeeklatsch“ aus Ediger-Eller. Ihnen gelang es, auch diesmal ein Event zu präsentieren, das sich zwischenzeitlich zu einer sportlichen Vorzeigeveranstaltung gemausert hat. Auf dem Parcours hatte neben allem Konkurrenzdenken auch diesmal wieder der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ oberste Priorität, wenngleich alle Aktiven ihr Bestes gaben, um einen der vorderen Plätze zu ergattern. Waren es im vergangenen Jahr noch annähernd 40 Grad Celsius beim Wettkampf, so zeigte das Thermometer diesmal nur schlappe 18 Grad an; ein Umstand, der auf noch bessere Durchlaufzeiten hoffen ließ. Entsprechend groß waren die Erwartungen von Akteuren und Zuschauern dann auch diesbezüglich und sie wurden alle nicht enttäuscht. Beim Start war zunächst der dreistöckige Einsatzturm im Laufschritt zu erklimmen; dies in voller Einsatzmontur zuzüglich Atemschutzgerät. Hatte man die Turmspitze erreicht, war das an einem langen Seil verschnürte Einsatzpaket nach oben zu ziehen. Danach ging es wieder im Laufschritt nach unten, wo das Rollgewicht des Metallschlittens mit kräftigen Hammerschlägen in seine Endposition gebracht werden musste. Ein Hindernislauf entlang von Hydranten schloss sich an, bevor der Akteur mit einem wasserführenden C-Schlauch im Laufschritt den Brandangriff auf eine Metallplatte erfolgreich durchführen musste. Hiernach musste er sich dem 80 Kilo schweren, lebensechten Rettungs-Dummy widmen, den es ebenfalls per Rautek-Griff über die gesamte Parcourslänge aus der imaginären Gefahrenzone zu bringen galt. Erst jetzt wurde die Durchlaufzeit der Wettkampfteilnehmer gestoppt und für die abschließende Wertung auf der Rangliste eingetragen. Sieger waren am Ende nicht nur die Aktiven auf dem Parcours. Auch die vielen hundert Schaulustigen am Rande des Geschehens kamen in Ediger-Eller bei der 3. Mosel-Firefighter Combat Challenge wieder voll auf ihre Kosten. Während alle aktiven Teilnehmer, ob in der Einzel- oder Teamwertung, mit Medaillen und Urkunden geehrt wurden, erhielten sie außerdem den verdienten Beifall der begeisterten Zaungäste. Bleibt noch zu vermerken, dass die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kaifenheim in der Teamwertung den 4. Platz belegte. TE

Mit Power auf den Tower. In voller Montur inklusive Atemschutz ging es für die Akteure im Laufschritt auf den dreistöckigen Einsatzturm.

Mit Power auf den Tower. In voller Montur inklusive Atemschutz ging es für die Akteure im Laufschritt auf den dreistöckigen Einsatzturm.

Der Metallschlitten musste mit kräftigen Hammerschlägen in seine Endposition gebracht werden.

Der Metallschlitten musste mit kräftigen Hammerschlägen in seine Endposition gebracht werden.

Mit dem C-Schlauch galt es nach einem Slalomlauf um Hydranten den erfolgreichen Brandangriff durchzuführen.

Mit dem C-Schlauch galt es nach einem Slalomlauf um Hydranten den erfolgreichen Brandangriff durchzuführen.

Das versierte Team der Wertungsrichter achtete streng auf die korrekte Durchführung der Wettkampfvorgaben.

Das versierte Team der Wertungsrichter achtete streng auf die korrekte Durchführung der Wettkampfvorgaben.

Den lebensechten, 80 Kilogramm schweren Rettungs-Dummy galt es aus der Gefahrenzone ins Ziel zu transportieren.Fotos: TE

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