Allgemeine Berichte | 10.01.2017

Becker Hörakustik stellt neue Bildpostkarte vor

„Koblenz à la carte“ bietet seltene Einblicke in die Heimatgeschichte

Unternehmen grüßt Kunden und Geschäftspartner seit 1956 mit einem jährlich neu ausgewählten Motiv

Im Koblenzer Hör-Haus stellte Becker Hörakustik seinen Gästen die 2017er Edition aus der Serie „Koblenz à la carte“ vor: Brigitte Hilgert-Becker (vorne, rechts), Tochter Eva Keil-Becker (vorne, Vierte von rechts), daneben Hans-Guenter Kummer und Oberbürgermeister Hofmann-Göttig mit dem Stich sowie Dan Hilgert-Becker mit Sohn (hinten, rechts). BSB

Koblenz. Jahr für Jahr überrascht Becker Hörakustik seine Gäste, wenn in seinem Koblenzer „Hör-Haus“ in der Schlossstraße das Motiv der neuen Bildpostkarte aus der limitierten Serie „Koblenz à la carte“ vorgestellt wird. Geschäftsführerin Brigitte Hilgert-Beckerh hat es auch in diesem Jahr geschafft, historische Einblicke mit Seltensheitswert zu präsentieren.

Auch im Jahr 2017 dürfen sich Kunden und Geschäftsfreunde des Hauses über eine ganz besondere Koblenz-Impression als Geburtstagsgruß freuen. Es handelt sich um den Abdruck des kolorierten Stahlstichs „Ehrenbreitstein“ des britischen Landschafts-Graveurs Robert Brandard (1805-1862) aus dem Jahr 1833. Auf dem nach einer Vorlage von Clarkson Stanfield erstellten Stich ist das zur Mündung der Mosel führende Flussufer mit Blick auf die im Hintergrund befindliche Festung Ehrenbreitstein zu sehen. Am Moselufer unterhalb der Bauten Bürresheimer Hof, Saalbau sowie Kauf- und Danzhaus zeigen sich dem Betrachter der Szene einige Menschen, ein Hund und ein Pferd, im Fluss vor dem Kranhaus zwei Lastkähne. Die durch blassere Kolorierung wie im Dunst liegende Festung ist sonnenbeschienen, während das Moselufer vorne im Bild im Spiel von Licht und Schatten dargestellt ist. Auf der Rückseite der Karte findet sich eine detaillierte Bildbeschreibung der Kunsthistorikers Udo Liessem.

Eine gelebte Tradition

Seit 1974 setzt Brigitte Hilgert-Becker mit der Produktion und Versendung von historischen Bildpostkarten an die Kunden des Hauses die 1956 begonnene Tradition ihrer Eltern fort. Damals wurde die Karten noch im firmeneigenen Fotolabor produziert Karten und zunächst als Neujahrsgruß auf die Reise geschickt. Das jetzt schon 62. Kartenmotiv ist, Hans-Guenter Kummer, einem Kunden des Hauses zu verdanken, und Besitzer des Stiches von Brandarf.

Vorgestellt wurde es die Koblenzer Karte nun von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Schon in der Zeit, als er noch Kulturstaatssekretär des Landes war, habe er das traditionsreiche Projekt, mit dem Becker Hörakustik einen Beitrag leistet, das kulturelle Erbe zu wahren und lebendig zu erhalten, mit Faszination wahrgenommen. In Anbetracht der mittlerweile beträchtlichen Sammlung seltener und schöner Motive aus Koblenz hoffe er, dass es über kurz oder lang eine Gesamtausstellung der Bilder gebe, die er als ein Stück Heimatgeschichte betrachte. Dass Hans-Guenter Kummer dieses seltene Motiv für die auf 29.500 Stück limitierte Postkarte zur Verfügung stellte, sei überaus dankenswert. Auf diese Weise könne es nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dem Unternehmen Becker sprach Hofmann-Göttig sein Kompliment für die langjährige Fortführung dieser schönen Tradition aus.

Karten als Botschafter für die Stadt Koblenz

Brigitte Hilgert-Becker erwiedert dazu: „Das fällt uns überhaupt nicht schwer!“ Denn Koblenz sei eine so tolle Stadt und mit einer Vielzahl an schönen Motiven. Es freue die Geschäftsführerin besonders, dass sich viele ihrer Kunden mittlerweile an dem Projekt beteiligen. Seit dem Start seien rund 1.220.000 Karten als Botschafter für Koblenz an Adressaten im gesamten Bundesland und sogar bis ins nordrhein-westphäklische verschickt worden. Ihre Tochter, Eva Keil-Becker, die sich mit ihrem Bruder Dan Hilgert-Becker und ihrer Mutter die Geschäftsführung teilt, zeigte sich im Gespräch mit Gästen davon überzeugt, dass die Krönung des Projekts das Büchlein ist, in dem die ersten fünfzig, zwischen 1956 und 2005 verschickten, Karten abgedruckt sind.

Bevor Familie Becker mit ihren Gästen auf ein gutes neues Jahr und die neue Karte mit einem Glas Beethoven-Sekt anstieß, wünschte sich Brigitte Hilgert-Becker für die Stadt Koblenz, sie möge weiterhin frohe Attraktivität auf ihr Umfeld ausüben und ihre Bewohner sollten sich auch in Zukunft gut verstehen. Weil bekanntlich vor dem guten Verstehen ein gutes Hören komme, „wollen wir mit unseren Mitarbeitern einen Beitrag dazu leisten.“

Die offizielle Vorstellung der neuen Grußkarte über der Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig.

Die offizielle Vorstellung der neuen Grußkarte über der Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig.

Bei dem Motiv des Jahres 2017 handelt es sich um einen Stich des Landschafts-Graveurs Robert Brandard nach einer Vorlage von Clarkson Stanfield.

Bei dem Motiv des Jahres 2017 handelt es sich um einen Stich des Landschafts-Graveurs Robert Brandard nach einer Vorlage von Clarkson Stanfield.

Traditionen werden gepflegt im Familienunternehmen Hörakustik Becker: Firmenchefin Brigitte Hilgert-Becker (von links) mit ihren Kindern und Mitgeschäftsführern Dan Hilgert-Becker und Eva Keil-Becker.

Traditionen werden gepflegt im Familienunternehmen Hörakustik Becker: Firmenchefin Brigitte Hilgert-Becker (von links) mit ihren Kindern und Mitgeschäftsführern Dan Hilgert-Becker und Eva Keil-Becker.

Im Koblenzer Hör-Haus stellte Becker Hörakustik seinen Gästen die 2017er Edition aus der Serie „Koblenz à la carte“ vor: Brigitte Hilgert-Becker (vorne, rechts), Tochter Eva Keil-Becker (vorne, Vierte von rechts), daneben Hans-Guenter Kummer und Oberbürgermeister Hofmann-Göttig mit dem Stich sowie Dan Hilgert-Becker mit Sohn (hinten, rechts). Fotos: BSB

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