Allgemeine Berichte | 02.01.2026

Hilfe zur Weihnachtszeit

Johanniter unterstützen Obdachlose in Koblenz

Mitarbeitende der Johanniter-Unfall-Hilfe Mittelrhein verteilten am zweiten Weihnachtstag in Koblenz Wärmepakete und warmes Essen an. Foto: Tobias Zimmermann

Koblenz. Am zweiten Weihnachtstag fand in Koblenz eine bemerkenswerte Aktion der Johanniter am Mittelrhein statt.

Die Hilfsorganisation verteilte Wärmepakete, die Mützen, Schals, Handschuhe und Hygieneprodukte enthielten, sowie warmes Essen an wohnungslose Menschen in der Stadt.

Insgesamt wurden 50 solcher Pakete und entsprechende Mahlzeiten ausgegeben. Die Aktion steht im Zeichen der Nächstenliebe und soll langfristig ausgebaut werden.

Christian Görg, der Regionalvorstand der Johanniter am Mittelrhein, betonte die Wichtigkeit dieses Engagements: „Als Hilfsorganisation sind wir jederzeit vor Ort, wenn Hilfe gebraucht wird. Es ist uns wichtig, gerade an Weihnachten ein Zeichen pragmatischer Nächstenliebe zu setzen.“ Er wies darauf hin, dass viele Menschen eine Zunahme der Wohnungslosigkeit in der Region um Rhein und Mosel wahrnehmen. Die Verteilung der Wärmepakete stellt den Beginn eines umfangreicheren Engagements dar, das bis 2026 ausgeweitet werden soll.

Während der Verteilung durch acht Helfende an verschiedenen Orten wie dem Koblenzer Hauptbahnhof, dem Löhrrondell, der Rhein-Mosel-Halle, dem Görres-Platz und dem Zentralplatz wurde deutlich, wie unterschiedlich und individuell die Schicksale der Menschen auf der Straße sind.

Die Johanniter am Mittelrhein laden dazu ein, das Projekt für wohnungslose Menschen in Koblenz finanziell zu unterstützen. Spenden können unter dem Verwendungszweck „Wohnungslosenprojekt“ an die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (IBAN: DE12 3702 0500 0020 2181 11 BIC: BFSWDE33XXX) überwiesen werden.

BA

Mitarbeitende der Johanniter-Unfall-Hilfe Mittelrhein verteilten am zweiten Weihnachtstag in Koblenz Wärmepakete und warmes Essen an. Foto: Tobias Zimmermann

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Kommentare
03.01.202616:34 Uhr
Roland Hausdorff

So ehrenwert das Engagement ist, darf das aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittlerweile selbst Frauen ohne Suchtprobleme in Koblenz auf der Straße leben, weil das Angebot an Wohnraum so knapp ist, dass nur die völlig unzumutbaren Lösungen bleiben. Die Stadt muss in dieser Angelegenheit dringend handeln, es stehen ja genügend Wohnungen leer.

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