Allgemeine Berichte | 10.04.2025

„Der Beirat kocht“ brachte die ukrainische Küche näher

Kochen verbindet die Kulturen

An Herd und Essenstisch drehte sich alles um die ukrainische Küche.Foto: Stephan Amstad

Neuwied. So viele Kochbegeisterte wie noch nie waren der Einladung des Neuwieder Beirats für Migration und Integration zu einer ganz besonderen internationalen kulinarischen Reise gefolgt. Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus stand bei der alljährlichen Veranstaltung „Der Beirat kocht…“ diesmal die ukrainische Küche auf der Menükarte. Küchenchefin war das ukrainische Beiratsmitglied Olga Deinega, die den 21 Köchinnen und Köchen aus Deutschland sowie mit Migrationshintergrund aus der Ukraine, der Türkei, aus Syrien, Italien, Usbekistan und Nicaragua in der Lehrküche der städtischen Volkshochschule köstliche Gerichte aus ihrer osteuropäischen Heimat näherbrachte.

Die kulinarische Palette war sehr reichhaltig: Sie bestand aus so feinen Leckereien wie Borschtsch (Suppe), Vinaigrette (Salat aus gekochtem Gemüse), Pampuschki (kleine herzhafte Hefebrötchen), Blini (Pfannkuchen) mit Quarkfüllung, Kompot (ein Getränk aus gekochtem Obst) oder auch Vareniki (süße Teigtaschen mit Kirschfüllung). Für jedes der Gerichte war eine der insgesamt vier Köchinnen aus der Ukraine zuständig: Neben Olga Deinega hatten Iryna Zhadan, Kseniia Klarkson und Yuliia Vakhmenina das Zepter in ihren Händen. Die Mischung aus internationalen Rezepten, neuen Zubereitungsformen und interessanten Gesprächen sorgte für große Begeisterung unter den Teilnehmenden.

„Diesmal war unser gemeinsames Kochen etwas ganz Besonderes, eine Premiere. Der Beirat hat sich erst vor Kurzem in neuer Zusammensetzung konstituiert“, berichtet Dilorom Jacka als städtische Integrationsbeauftragte, die zugleich Geschäftsführerin des Beirats ist. „Heute hat der neu gewählte Beirat das erste Mal zusammen und mit anderen Neuwiederinnen und Neuwiedern gekocht. Kochen verbindet die Kulturen. Man kommt dabei sehr leicht ins Gespräch und knüpft ganz unkompliziert neue Freundschaften, die für das interkulturelle Miteinander so wichtig sind“, sagt Jacka. Viele Teilnehmende äußerten sich begeistert über die lebhafte Atmosphäre und das gute Miteinander. Als sich schließlich der Tisch mit den selbst zubereiteten Leckereien füllte, endete die diesjährige kulinarische Reise mit regen Gesprächen und zufriedenen Gesichtern. „Das schreit nach Wiederholung“, blickte ein Teilnehmer auf das nächste Treffen im Herbst.

Pressemitteilung Stadtverwaltung Neuwied

An Herd und Essenstisch drehte sich alles um die ukrainische Küche. Foto: Stephan Amstad

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