Kegler ehrten Stadtmeister
Kölsche Künstler sorgten für gute Stimmung
Meckenheim. Kegeln und gute Laune sind bekanntlich ja zwei Seiten der gleichen Medaille. Insofern war es nicht erstaunlich, dass die Meckenheimer Schützenhalle am vergangenen Samstag bis auf den letzten Platz besetzt war, als die Meckenheimer Kegelclubs ihre Stadtmeister ehrten. Kegeln ist Sport aber auch geselliges Beisammensein und wird mal je nach Sicht der Dinge, mal mehr oder weniger ernst genommen. Gespielt wird in reinen Männer oder Frauenteams oder auch in Mixed Teams und da haben auch viele Meckenheimer Vereine ihre eigenen Kegelgruppen. Aber auch Betriebssportgemeinschaften wie die vom BKA frönen dieser Leidenschaft. Unter der Moderation von Stadtsoldatenkommandant Peter Klee hatte die „Vereinigung Meckenheim Keglerstadtmeisterschaft“ zu diesem bunten Ball eingeladen und für die Siegerehrung war Vizebürgermeisterin Heidi Wiens in die Halle gekommen. Und zu feiern und zu ehren gab es dann einiges.
Ergebnisse der Vereine und Gruppierungen
Gemeinsam mit Otto Stangl galt es zunächst die Vereine und Gruppierungen mit den besten Ergebnissen zu ehren, mit 168 Holz ging der erste Platz an „Me treffen immer“ vor den „Radaubröder“ mit 159 Holz und „He widd jelösch“ mit 151 Holz. Bei den reinen Damenclubs machten die „Quasselstrippen“ mit 104 Holz vor den „Flotten Motten“ mit 103 Holz sowie der Schautanzgruppe der Stadtsoldaten mit 90 Holz den ersten Platz. Bei den Männern sind die Ergebnisse fast immer höher als bei den Frauen, sodass die Gesamtbesten auch die Sieger bei den Männern waren. Bei den Mixedclubs lagen „Die lustigen Acht“ mit 125 Holz vor „Mit Stolz vorbei“ mit 122 Holz sowie „Halv und Halv“ mit 121 Holz ganz vorne.
Elise Imhoff und Horst Völker sind die besten Einzelkegler
Im Anschluss wurden auch die besten Einzelkegler geehrt, bei den Damen belegte Elise Imhoff mit 22 Holz den ersten Platz vor Susanne Schwanbeck mit 21 Holz und Monika Schell mit 20 Holz. Bei den Herren stand Horst Völker mit 31 Holz ganz oben auf dem Siegerpodest, Horst Junghans belegte mit 30 Holz den zweiten Platz vor Jürgen Hecht mit 29 Holz.
Der Keglerball hat Tradition in Meckenheim und so konnte Heidi Wiens die Gruppe „Me treffe immer“ für bereits 25-malige Teilnahme an der Stadtmeisterschaft auszeichnen, bereits 20 mal kegelt die Formation „Jönne könne“ mit, und „Mit Stolz dabei“ ist bereits seit 15 Jahren vertreten.
Heidi Wiens lobte das Engagement der Kegler und dankte auch den zahlreichen Helfern vor und hinter der Theke des Balls. Der Dank von Otto Stangl galt auch den zahlreichen Sponsoren der Geschäftsleute, welche zahlreiche hochwertige Preise gestiftet hatten. Beide verteilten Urkunden und Medaillen an die einzelnen Sieger und Teams und konnten sich anschließend auf einen massiven Angriff auf die Lachmuskeln freuen.
Komödiantische Unterhaltung
Der Kölner Landmetzger Marc Kalenberg erzählte, wen er so alles in seinem Metzgerladen getroffen hatte. Wobei Metzger ein schwerer Beruf sei, denn bereits während seiner Ausbildung ist er von der Verkäuferin verführt worden, er war 18, sie war 36. Das hat wohl bleibenden Eindruck hinterlassen, denn mit der Schwiegermutter fuhr er nach München auf das Oktoberfest. Dort ging es für die von Höhenangst geplagte Frau auf das Riesenrad und anschließend ins Krankenhaus und gemeinsam sang man den Erdinger-Song aus der Werbung. Aber auch in Köln ist das mit der Höhenangst so ein Thema, das Fahren mit der Seilbahn kann dort zum Abenteuer werden und Sängerin Michelle wurde ebenfalls in der Metzgerei gesichtet. Die DSDS-Jurorin wurde kräftig durch den Kakao gezogen und deren Stimme als zu viel am Helium geschnuppert gekennzeichnet. Michelle als Sängerin zu bezeichnen, das ist etwa so wie Rainer Calmund als Ernährungsberater zu verpflichten. Der auch als Stimmenimitator gut auftretende Künstler parodierte vor allem Peter Maffay und Udo Lindenberg und ließ beide im Duett singen „Ein Lied für Calli“. Und Calli ist guter Kunde, seine Größe bei Steaks legendär, 15 Zentimeter in der Höhe und 30 Zentimeter in der Länge und trotzdem ist Calli immer als erster fertig. Neben dieser hervorragenden Nummer gab es auch schöne Interpretationen von Jogi Löw und etwas altbackenere von Heinz Erhardt.
„Die Kalauer“ überzeugten mit kölscher Musik
Den Abschluss machten dann „Die Kalauer“, mit kölscher Musik vom feinsten. Bereits beim Einzug sprang man auf Tische und Bänke und die gute Stimmung übertrug sich direkt auf das Publikum und eines war an diesem Abend in Meckenheim klar zu spüren, auch die Kegler freuen sich bereits jetzt auf den 11. im 11..
STF
Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Die Kalauer hatten den Saal bestens im Griff. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
