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Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V. zu Gast in Weißenthurm

„Kölsche Ovend“ am Thur

Vorstell-Abend lockte Vereinsvertreter aus der gesamten Region an

08.10.2018 - 08:56

Weißenthurm. „Seit 16 Jahren führen wir mittlerweile diesen Vorstell-Abend durch. Und wir sind stolz, dass sie uns hier in Weißenthurm immer so herzlich Willkommen heißen“, betonte Veranstalter Theo Schäfges zu Beginn der Veranstaltung. Dass der „Kölsche Ovend“ vor dem offiziellen Beginn der 5. Jahreszeit durchgeführt wurde, hatte seinen guten Grund: Im Laufe des Abends präsentierten Kölner Musikgruppen, Redner und Tanzgruppen ihre neuesten Beiträge für die neue Session. Vor allem Vereinsvertreter nutzten die Möglichkeit, sich zu informieren und Kontakte zu den Künstlern herzustellen.

Als Moderator führte Heinz-Gert „Bärchen“ Sester durch das Programm, der schon zu Beginn klarstellte, dass Frohsinn und Heiterkeit im Mittelpunkt stehen sollten: „Ich habe zwar zehn Kilo abgenommen. Aber das ist so, als wäre bei einem LKW die Zierleiste abgebrochen.“ Mit den „Zunft-Müüs“ eröffnete eine Tanzgruppe den Reigen gelungener Beiträge. Mit atemberaubenden Choreografien legten die grün-weiß gekleideten Damen und Männer die Messlatte für alle nachfolgenden Akteure sehr hoch. Wortwitz im Stile von Heinz Ehrhard präsentierte die „Kölner Servicefachkraft“ Gisbert Fleumes.

Sängerin Claudia Roland erfreute das Publikum mit einem neuen Text des Klassikers „Rote Lippen soll man küssen“. Viel Energie zeigte die Gruppe „High Energy“ bei ihrem Showtanz, mit welchem sie die Zuschauer auf einen Jahrmarkt entführten. Die Gruppe bewies, dass sie zu Recht in den zurückliegenden Jahren seit 2008, insgesamt sechs mal die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte. Die Nachwuchstalente Lena und Niklas zeigten als „Geschwister in der Bütt“ ein heiteres Zwiegespräch mit Musik und Tanz. Mit den bekannten „Kolibris“ bereicherte eine Traditionsgruppe das musikalische Programm, die in neuer Besetzung an alte Erfolge anknüpfen möchte.

Als Experte in Sachen Musik entpuppte sich auch der „Kölner Landmetzger“. Er überzeugte nicht nur mit seinen Witzen, sondern auch mit einer tollen Parodie auf Joe Cocker.

Dass Tanzdarbietungen nicht immer Hochleistungssport enthalten müssen, zeigten die rüstigen Männer des „Dellbröcker Boore Schnäuer Ballett“. Ganz anders das Tanzcorps Colonia Rut Wiess sowie die Gruppe „Die Schlebuscher“. Beide Gruppen eroberten nicht nur die Bühne, sondern auch den Luftraum in der Stadthalle mit beeindruckenden Leistungen. Unverkennbar mit Uniform, Blaulicht, Schlauch und Rollschuhen zelebrierte „Feuerwehrmann Kresse“ die hohe Kunst der Dümmlichkeit. Die heiteren Einblicke in die Brandbekämpfung strapazierten die Lachmuskeln jeden Zuhörers im Saal.

Mit dem Mottosong der Kölner Stadtteilfeste „Su sinn mir Kölsche“ wurde Tommy Walter bekannt, der mit seiner frischen und collen Art vor allem das weibliche Publikum ansprach.

Für die Herren der Schöpfung wurden bei den „Goldenen Layskircher Hellige Knäächte un Mägde“ optische Leckebissen präsentiert: Die jungen Damen zeigten während der Tanzdarbietung mit dem Jennifer-Lopez-Hit „Let´s get loud“, dass sich der Kölner Karneval ständig neu erfindet.

Für ein großartiges Finale sorgten die Stimmungsgranaten der Gruppe „Die Filue“. Nach rund fünf Stunden endete ein toller Abend, der nicht nur die wichtigsten Elemente des Sitzungskarnevals enthielt (Tanz, Reden und Musik), sondern auch ein Versprechen: Wie Veranstalter Theo Schäfges mitteilte, wird auch 2019 der KKK-Vorstell-Abend wieder in Weißenthurm stattfinden. Dann jedoch nicht am ersten, sondern am zweiten Sonntag im Monat Oktober.

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Jochen Seifert:
Müntefering hat Recht: „Macht die Kommunen stark“ Franz Müntefering hat beim Jahresempfang der SPD in Sinzig etwas Wahres gesagt: „Macht die Kommunen stark!“ und dazu dann die Aufforderung die Angebote zu verbessern, unter anderem auch die Versorgung der älteren Mitbürger. Eine Antwort seitens der Kreis-SPD darauf gibt es nicht. Genauso verhält sie sich im Rahmen der Kreis - Haushaltsberatungen, wenn es darum geht, Landeszuschüsse anzufordern, die das Land den Kommunen nicht weiterleitet bzw. vorenthält. Das „Starkmachen“ der Kommunen wird bei dieser Landesregierung nicht funktionieren. Das hat selbst der Landesrechnungshof unterschwellig eingesehen. Vielleicht prüft er ja zukünftig auch die Haushaltswirtschaft der Landesregierung, so die Deutung einer Aussage in einem Schreiben an die FWG. Auch die Neueinstellung eines Direktors/Direktorin beim Landesrechnungshof, mit der Aufgabe zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, könnte ein Zeichen sein. Noch besser wäre es jedoch, wenn die Kreis-SPD mal eigenständig in Mainz vorspricht und Verbesserungen anmahnt. Sie hat ja jetzt einen Anlass. Jochen Seifert, Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Ahrweiler

Vortrags- und Diskussionsabend

Stefan Knoll:
Ganz schlimm, was Demos e.V. auf Facebook über die Machenschaften der AfD im Westerwald aufdeckt. Bei der AfD im Westerwald findet man Rassismus und Antisemitismus. Ganz übel.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Karsten Kocher:
Und heute berichtet DEMOS e.V. auf Facebook über einen weiteren schlimmen Vorfall bei der AfD Westerwald. Der Rechtsextremismus feiert fröhliche Urständ bei der AfD Westerwald.
B. Roß:
Hoffentlich werden dann auch wenigstens die Bäume abrasiert. Die sind sowieso den Radfahrern nur im Weg und wenn man sich die mal genau anschaut, sind die sicher auch krank. Derartige Bäume sind nämlich immer krank - das weiss man.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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