Senioren-Union Brohltal und Bad Breisig besuchten den Orgelbauer Klais in Bonn

„Königin der Instrumente“

„Königin der Instrumente“

Freunde der Senioren-Union Brohltal in Bonn, vor der Schifffahrt.Foto: privat

30.07.2019 - 08:10

Brohltal/Bad Breisig. Die Mitglieder und Freunde der Senioren Union Brohltal und Bad Breisig unternahmen eine Busfahrt nach Bonn zum Traditions-Orgelbauer Klais, dessen Orgeln man auf der ganzen Welt findet.


Seit 1882, in der vierten Generation werden in dem alten schönen Fabrikgebäude mit ca. 60 Mitarbeitern die klanggewaltigen Musikinstrumente gebaut. Während ein Teil der in mehreren Bereichen der Handwerkskunst ausgebildeten Orgelbauer in Bonn die verschiedenen Teile der Orgeln herstellen, baut der andere Teil der Spezialhandwerker in der ganzen Welt die Orgeln auf, intonieren sie und übergeben sie den Nutzern. Die Ausbildung der Orgel- und Harmoniumbauer dauert 3,5 Jahre. In dieser Zeit werden handwerkliche Fertigkeiten wie Holzverarbeitung, Kenntnisse in Elektrik, Pneumatik und Mechanik angeeignet. Ein toller Beruf, bei dem man auch ein gutes musikalisches Gehör beim Stimmen der Orgelpfeifen vorweisen muss.

Die beiden Teilnehmer-Gruppen wurden von kompetenten Fachleuten durch alle Abteilungen geführt, die auch eine neue zu bauende Orgel durchgehen muss. Vom Holzlager mit verschiedenen Arten, wie Eiche, Buche, Kiefer mit entsprechenden Lagerzeiten, Herstellung von Gehäuse-, Windladen- und Holzpfeifenbau bis Anfertigung von zylindrischen Pfeifen aus Zinn-Blei-Legierung wurden den äußerst interessierten Besuchern alles gezeigt und erklärt. Sie spürten, dass die vortragenden Experten ihren Beruf sehr liebten, bei dem einerseits handwerkliche Fertigkeiten und andererseits auch musikalische Anforderungen abverlangt werden. Man nennt die Orgel mit Recht „die Königin der Instrumente“.

Es werden auch historische Orgeln restauriert und repariert. Dabei werden die defekten Teile der unter Denkmalschutz stehenden Orgeln dem Original nach empfunden, neu erstellt. Dies bedeutet eine weitere Herausforderung an die Orgelbauer. Die beiden Orgelbaumeister haben es hervorragend verstanden den Besuchern in anschaulicher Weise die für Nichtfachleuten komplexe Materie des Orgelbaus näher zu bringen.

Nach der Mittagspause in einem gemütlichen Restaurant in Bonn fuhren die Ausflügler mit einem Schiff nach Linz, wo sie Gelegenheit hatten die schönen Fachwerkhäuser zu besichtigen oder in ein Cafe einzukehren. Auf der Heimfahrt bedankte sich der Vorsitzende der Senioren Union Brohltal Dieter Lukas auch im Namen der Senioren Union Bad Breisig für die Teilnahme und wies auf die nächste Veranstaltung hin, die Lahnfahrt am 15. August, bei der alle Interessierte eingeladen sind mitzufahren.

Pressemitteilung der Senioren Union Brohltal und Bad Breisig

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Das ist Ansichtssache. Man kann nicht einerseits eine Partei ablehnen oder ausklammern und andererseits Spenden annehmen. Alles eine reine Charaktersache. [ Zitat ] Die Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: AfD) ist eine rechtspopulistische, in Teilen rechtsextreme politische Partei in Deutschland....
Thomas S.:
Ob von der CDU, SPD, ... oder wie hier von der AfD. Das Geld ist bei unseren Kleinen immer ein gutes "Investment". ...
Gabriele Friedrich:
Ein Denunziant übt meist eine persönliche Rache aus. Das ist hier wohl nicht der Fall. [ Zitat ] Handelt es sich jedoch um die Anzeige einer Straftat oder schweren Verbrechens, so fällt dies nicht unter den Begriff der Denunziation, sondern wird gesellschaftlich zur ***Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit***...
Peter Busse:
Bildung tut nicht weh Herr Schmidt. Allgemein bekannt ist der Spruch „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. Die Urheberschaft wird oft Hoffmann von Fallersleben zugeschrieben, seit dieser Vers in die Zitatensammlungen von Daniel Sanders (1906) und Richard Zoozmann (1911)...
S. Schmidt:
Dazu möchte ich August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zitieren: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. ...
juergen mueller:
Jahrelang ausdiskutiert, wie das so in Koblenz üblich ist. Dann Toilettencontainer hingestellt - fertig. Alles andere regelt sich dann von selbst. Denkste. Ratlos - Tatenlos. Nicht zu Ende gedacht. Was woanders funktioniert - in Koblenz noch lange nicht. Nie daran gedacht, dass hunderte Zweibeiner...
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