Kolping-Pub-Quiz Highlights
Kolping-Pub-Quiz in Lahnstein machte den Teams viel Spaß
aus Lahnstein
Lahnstein. Scheinbar eine dicke Wolke voller Fragezeichen schwebte über den Köpfen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim zweiten Kolping-Pub-Quiz im Pfarrzentrum am Europaplatz. Eingeladen hatte die Kolpingsfamilie Lahnstein, St. Martin. Neben typischen Allgemeinbildungs-Fragen hatten die aus vier bis sechs Personen starken Teams auch Spezialgebiete zu bewältigen. So mussten Zitate den richtigen Bundespräsidenten zugeordnet werden, Titelseiten von Tageszeitungen mit der richtigen Jahreszahl versehen werden oder Umrisse von Ländern erkannt werden. Es galt Schauspielerinnen zu erraten oder in einem Gitterrätsel Obstsorten zu erkennen. Geschätzt wurde die Länge des Lahneck-Tunnels (67 meter) oder der Rheinkilometer, welcher an der Lahnmündung liegt (585 km). In die Vergangenheit ging die Reise bei der Benennung der Musikgruppe, die 1978 bei der dritten Kolpingjugend-Party im Pfarrzentrum auftrat. („Wood Man Gun“) Die meisten wussten, dass die Reperatugwerkstatt für Schiffe kurz vor der Niederlahnsteiner Lahnmündung „Helling“ genannt wurde. Knifflig war eine Runde des telegenen „1 Prozent Quizzes“. Hier war zumeist logisches Denken gefragt. Bei der Sparte „Gefragt, gejagt“ musste ein Teilnehmer alleine innerhalb von einer Minute möglichst viele Fragen beantworten. Musikschnipsel wurden eingespielt mit Nationalhymnen sowie weiblichen und männlichen Vornamen. Auf den Lösungszetteln standen sodann die Namen von „Rosi“ über „Joe“ bis „Michelle“. Fußballstadien mussten den richtigen Städten zugeordnet werden. Anna und Rüdiger Reiländer sowie Ulrike und Thomas Schneider hatten die Spielleitung. Der Beginn des Abends war Programm: Gemeinsam sangen die Rateteams mit ihren Fantasienamen den Song von Hape Kerkeling „Das ganze Leben ist ein Quiz“. So wurde in über zwei Stunden viel gelacht, nichts verbissen ernst genommen und doch unterhaltsam und kurzweilig Wissen vermittelt. Belehrt wurden die Mitspielenden unter anderem auch, wie man Klopapier richtig aufzuhängen hat (zum Verbraucher hin) und welche Vornamen die Gebrüder Grimm haben. (Jacob und Wilhelm) Ganz zu Beginn galt es aktuelle Fragen aus der Tagesschau vom Tage zu beantworten. Wer dabei war, sorgte mit seiner Teilnehmergebühr für die Anschaffung von drei Ziegen durch Kolping-International in Burundi. Das Projekt des Kolpingwerkes unterstützt Kleinbauernfamilien dabei, ihre Lebensgrundlage durch Ziegenhaltung und biologischen Ackerbau zu verbessern. 15 verschiedene Firmen, Restaurants, Sportvereine und Institutionen sorgten mit ihren Sachspenden für schöne Preise und strahlende Gesichter bei den Gewinnerteams. In der Endabrechnung ging es ganz knapp zu. „Wissen nach sieben“ mit Harald, Meike, Gerhard und Bea erhielten 132 Punkte und verwiesen die Spielgemeinschaft Koblenz-Lahnstein (SG KoLa) mit 129 Punkten auf Platz zwei. Die Kolpingsfamilie kürzt den Begriff „Pub“ übrigens mit „Pfarrzentrum, unsere Bleibe“ ab. Dort soll es 2027 dann auch eine dritte Auflage der beliebten Veranstaltung geben. Die Kolpingsfamilie wird mit dem Pub-Quiz auf besonders lustige und spassige Art ihrem Auftrage gerecht, Erwachsenenbildung zu vermitteln.
Das Siegerteam „Wissen nach sieben“ bei der Arbeit. Foto: Thomas Schneider
Aus Koblenz und Lahnstein kamen die Ratefreundinnen und -freunde. Foto: Thomas Schneider
Es war nicht immer einfach, aber meist lustig. Foto: Thomas Schneider
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Beim Ausfüllen der Lösungszettel rauchten die Köpfe. Foto: Thomas Schneider