Versammlung des Kolping Bezirksverbandes Rhein-Lahn
„Kolping bewegt. Uns“
Rhein-Lahn-Kreis. Der Kolping Bezirksverband Rhein-Lahn mit mehr als 700 Kolpingmitgliedern – bestehend aus den Kolpingfamilien Lahnstein St. Barbara und St. Martin, die Kolpingfamilie Nievern, Braubach, Kamp und Nastätten-Schönau trafen sich jetzt zur Bezirksversammlung im Kloster Schönau. Fast 50 Kolpingfreunde aus nah und fern waren der Einladung des Bezirksvorsitzenden, Peter Bertram, gefolgt.
Die Bezirksversammlung begann mit einem Gemeinschaftsgottesdienst in der Klosterkirche, welche der dortige Pfarrvikar, Manfred Döbbeler mit den Kolpingfreunden feierte. Anschließend lud die Kolpingfamilie Nastätten–Schönau in den wunderschön dekorierten Barocksaal des Klosters zu einem Abendimbiss ein. Gut gestärkt begann dann der Versammlungsteil. Der Bezirksvorsitzende Peter Bertram ließ zunächst das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. In Anlehnung an das Aktionsbündnis „Rio bewegt. Uns.“ Das den Blick auf die benachteiligten Menschen in Brasilien anlässlich der Olympiade gelenkt hatte, wurde ein Grußwort vom Diözesanvorsitzenden Stefan Fink verlesen, unter dem Leitwort: „Kolping bewegt. Uns“ – Das Resümee dieses Grußwort lautete: „Die Motivation und die Begeisterung für Kolping hat viele Facetten, so viele, wie wir Kolpingfamilien haben“.
Busfahrt nach Köln zum 150. Todestag des Vereinsgründers Adolph Kolping
Da jede Kolpingfamilie aus dem Bezirk ein eigenes, vielfältiges Programm für ihre Mitglieder zusammenstellt, hatte der Bezirk nur punktuelle Angebote, damit die Mitglieder auch über den eigenen Tellerrand hinaus sich untereinander vertraut machen können. Höhepunkt des vergangenen Vereinsjahres im Bezirk war die gemeinsame Busfahrt nach Köln mit knapp 100 Kolpingsfreunden zum 150. Todestag des Vereinsgründers, Adolph Kolpings, am 4. Dezember. In der Minoritenkirche, wo Adolph Kolping begraben liegt, wurde gemeinsam mit dem Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Wölki, Eucharistie gefeiert. Die Kolpingschwestern und –brüder stärkten sich vorher in einem Kölner Brauhaus und bummelten abschließend über einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte in Köln.
Am 1. Mai fand traditionell der Bezirksfamilientag – diesmal in Nievern – statt. Auch in diesem Jahr war das Wetter nicht gerade sehr vielversprechend, doch immerhin kamen fast 100 Kolpingfreunde ins dortige Pfarrheim. Die Seniorenfahrt, welche wieder in vorbildlicher Weise von Renate und Ferdi Müller organisiert wurde, führte im April nach Herbstein. Die Kolpingmitglieder trafen sich zum 140. Kolpingjubiläum der Kolpingfamilie St. Barbara, und Vertreter aus fünf Kolpingfamilien nahmen an der Bischofsweihe im September teil. Da der Sitz des Internationalen Kolpingwerkes in Köln ist, sind häufig Besuche von ausländischen Mandatsträgern an der Tagesordnung. Der frühere Bezirkspräses Peter Fischer kam zusammen mit dem Generalpräses des brasilianischen Kolpingwerkes Padre Pedro Arnold Silva im März zu einem Besuch nach Lahnstein. Darüber hinaus trafen sich die Vorstandsmitglieder zu fünf Vorstandsitzungen.
Im Totengedenken gedachte die Versammlung all der Freunde und Kolpingmitglieder des vergangenen Vereinsjahres. Nachdem die Kassiererin, Andrea Simon, den Kassenbericht verlesen hatte und die Kassenprüfer Werner Lui und Bruni Ziebart-Schleicher, eine einwandfreie Kassenführung bestätigten, fand die Entlastung des Vorstandes statt. Im vergangenen Jahr gab es die Neuwahlen, somit stand auf der Tagesordnung nur die Wahl des geistlichen Leiters/der geistlichen Leiterin.
Laien können nun den Dienst in der Pastorale des Verbandes übernehmen
Das Kolpingwerk Deutschland hat in der Bundesversammlung im Jahre 2012 in Fulda beschlossen, dass zukünftig auch Laien, den Dienst in der Pastorale des Verbandes übernehmen können. Somit kann dieser pastorale Dienst nunmehr auf allen Ebenen des Verbandes aus dem Präses (Priester oder Diakon) und/oder einer Geistlichen Leiterin/einem Geistlichen Leiter bestehen. Der geistliche Leiter ist also keine Notlösung, sondern ein ebenbürtiges Mitglied in der jeweiligen Vorstandsarbeit. Ulrike Schneider, Mitglieder in der Kolpingfamilie Lahnstein St. Martin und Schriftführerin im Bezirk Rhein-Lahn, stellte sich zur Wahl als geistliche Leiterin, und wurde einstimmig gewählt.
Extra aus Frankfurt zur Bezirksversammlung nach Schönau angereist war die Diözesansekretärin Frau Dr. Gabi Nick. In einer sehr anschaulichen Präsentation stellte sie die Arbeit des Diözesanvorstandes mit all seinen Gremien der Versammlung vor. Die Teilnehmer konnten in einer anschließenden Fragerunde so manches Wissenswerte aus dem Präsidium und der Geschäftsstelle des Diözesanverbandes erfahren.
Adventsfahrt nach Köln am Donnerstag, 8. Dezember
Peter Bertram stellte die weiteren Programmpunkte des Bezirkes vor, so wird am Donnerstag, 8. Dezember wieder eine Adventsfahrt nach Köln angeboten, außerdem findet der Bezirksfamilientag im kommenden Jahr in Niederlahnstein bei den Kolpingfreunden aus St. Barbara statt – aber erstmalig nicht am 1. Mai, sondern am Sonntag, 7. Mai 2017. Des Weiteren plant der Bezirksvorstand gemeinsam mit dem Bezirk Mayen und dem Diözesanbüro in Frankfurt von Freitag, 15. bis Samstag, 23. September 2017 eine Busreise nach Ungarn ins dortige Kolpinghotel. Die Fahrt steht unter dem Leitwort: „Urlaub an Leib und Seele“ und die geistliche Leitung dieser Tour hat der frühere Bezirkspräses und Bezirksdekan Pfarrer Ralf Birkenheier, aus Mendig.
Alle Kolpingfamilien beteiligen sich wieder an der Weihnachtspäckchenaktion der Kolping Solidargemeinschaft. Näheres war schon in den diversen Veröffentlichungen zu lesen. Interessante Neuigkeiten gab es auch vom Jugendvertreter Uwe Friedmann, der über die Ostertage im Partnerbistum Kumbo in Kamerun weilte. Er konnte dort den Aufbau einer Kolpingfamilie erleben und grüßte die Versammlung vom Präses aus dem Bistum Kumbo.Die Versammlung endete mit einem Abendgebet und dem Dank an die Kolpingfamilie Nastätten– chönau für die Gastfreundschaft. Traditionell wurde mit dem Gruß: Treu Kolping – Kolping Treu die Sitzung geschlossen.
Bezirksvorsitzender Peter Bertram.
