Kolping-Jubiläen & Neuwahl
Kolpingfamilie Lahnstein St. Martin: Abschied und Neuanfang
aus Lahnstein
Lahnstein. Harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung bei der Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin. Für langjährige Treue zum katholischen Sozialverband wurden für 40jährige Mitgliedschaft Michael Lindner, Peter Stein und Karl-Heinz Königstein ausgezeichnet. 50 Jahre gehören Marie-Theres Persch und Ulrike Schneider der Gemeinschaft an und gar 70 Jahre ist Herbert Kurth Mitglied. „Anfangen ist oft das Schwerste, aber treubleiben das Beste“, stand auf den Jubiläums-Urkunden des Kolpingwerkes.
Lindner entstammt der „Kolping-Mittwochsgruppe“ und war bei vielen Katholikentagen als Ordner aktiv. Er schuf u.a. zeichnerisch mit „Lindroll“ das Maskottchen der damaligen Vereinszeitung der Kolpingjugend. Peter Stein konnte zu seiner Vereinszugehörigkeit zur KF Lahnstein, St. Martin auch seine Zeit bei der Kolpingfamilie Vallendar addieren, denn dort ist er aufgewachsen. Karl-Heinz Königstein ist als Pfarrer im Ruhestand bekannt und war dereinst Jugendpfarrer im Bezirk Rhein-Lahn und Pfarrer von Sankt Goarshausen. U.a. machte er sich auf der „Scheune“, der Kinderbetreuung während der Sommerferien einen Namen.
Marie Theres Persch war früher Kolpingjugend-Gruppenleiterin genau so, wie Ulrike Schneider. Letztere ist derzeit geistliche Leierin im Kolping-Bezirksverband Rhein-Lahn. Ein Wahlamt. Im Namen aller Helferinnen und Helfer des Seniorenkreises „Kolping Ü 60“ wurde Rita und Werner Schröder mit einem Präsentkorb gedankt. Die „Ü60er“ vereinen grundsätzlich an jedem dritten Donnerstag eines jeden Monats 50 Leute unter anderem mit derzeit 18 Rollatoren zu Halbtages-Busfahrten getreu der Devise: „Lerne Deine Heimat kennen.“
Statt eines trockenen Jahresberichtes durch den Vorstand gab es eine bunte Bilder-Revue, welche die vielen Veranstaltungen noch einmal in den Blick nahm. Erinnerungen wurden so wach, auch an die im letzten Vereinsjahr verstorbenen Kolpinggeschwister, die noch einmal im Bild präsentiert wurden. Einen grundsoliden Kassenbericht konnte Beate Hoffmann verlesen. Die beiden wiedergewählten Kassenprüfer Norbert Purr und Birgit Mehler bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung.
Wechsel in der Führungsposition: Nach siebenjähriger Tätigkeit als erster Vorsitzender trat Markus Schild für dieses Amt nicht mehr an. Für seine Ausdauer, seine stetige Anwesenheit, seine Ausgeglichenheit und seine Ideen, vom Kolping-Stammtisch bis zur Veranstaltungsreihe „Was ich schon immer mal fragen wollte…“ wurde ihm mit einem Trommel-Gutschein gedankt, denn Schild ist Hobby-Schlagzeuger. Bei Kolping wird er auch zukünftig auf die Pauke hauen, unter anderem als Moderator beim Kolping-Karneval am Schwerdonnerstag sowie auch als Schriftführer, denn diesen Posten bekleidet er nun im Vorstand.
Den Anforderungen der Zeit geschuldet ging durch eine mehrheitlich beschlossene Satzungsänderung eine Ära zu Ende. Erstmals in der 161jährigen Geschichte der Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin wird die Vorstandsverantwortung auf zwei starken Schultern verteilt. Peter Stein und Benedikt Hanke teilen sich das Amt des Vorsitzenden. Bis zu drei Personen können zukünftig jährlich das Vorstandsteam bilden.
Mit dem obligatorischen Gruß „Treu Kolping“ und dem Hinweis auf kommende Veranstaltungen, unter anderem einem „Eine Welt Dinner“ (am Samstag, 27. Juni 2026) oder einem Vortragsabend über „Blackout – Was geht, wenn nichts mehr geht?“ (am Dienstag, 9. Juni um 19 Uhr im Pfarrzentrum am Europaplatz) wurden die Mitglieder in eine warme Sommernacht im Mai entlassen.
Peter Stein (rechts) gehört dem zweiköpfigen Kolping-Vorstandsteam an. Foto: Thomas Schneider
Gut lachen hat Benedikt Hanke. Der 36jährige gehört ebenfalls dem zweiköpfigen Kolping-Vorstandsteam in Oberlahnstein an. Foto: Thomas Schneider
Nach siebenjähriger Tätigkeit als erster Vorsitzender macht der als Schriftführer im Vorstand weiter: Markus Schild. Foto: Monika Kriechel
