Allgemeine Berichte | 13.10.2020

Sachunterricht im Razejungewingert

Komm mit in den Weinberg

Integrationsfachkraft Lisa Urmetzer und Schulleiter Marco Britz mit DLR Memory. Foto: privat

Lehmen. Der Sachunterricht des 2. Schuljahrs der St. Georg Grundschule Lehmen fand im Weinberg statt. 13 Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Janne Knippen und Integrationsfachraft Lisa Urmetzer erlebten einen nicht alltäglichen Schulunterricht im Würzlaygarten der Lehmer Razejunge. Schulleiter Marco Britz ließ es sich nicht nehmen mit dabei zu sein.

In der Vorwoche wurde das Thema Pflanzen und Tiere im Weinberg in der Schulklasse vorbereitet. Ein überdimensionales Memory, bereitgestellt vom DLR Mosel, diente als aufschlussreiches Hilfsmittel. Damit konnten spielerisch die typischen Bewohner unserer heimischen Weinberge kennengelernt werden.

Naturerlebnisbegleiter Dieter Möhring und Razejung Willi Unschuld gestalteten den Freiluftunterricht in der Lehmener Würzlay. Die Handreichung für Grundschulen „Komm mit in den Weinberg“, ein Entdeckerhand für Grundschulkinder, wurde speziell für diesen Zweck vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Studienseminar für Lehramt in Trier herausgegeben.

Neben dem Kennenlernen der Riesling-Rebe mit ihrem markanten Blatt, standen der Regenwurm und die Biene auf dem Lehrplan. Dieter Möhring stellte den Schulkindern den Regenwurm, einer der wichtigsten Bodenlebewesen, vor. Der Nützling lockert und belüftet den Boden und erzeugt Humus aus Laub und Gras. In den gegrabenen Gängen kann das Regenwasser ablaufen. Mit Hacke und Schaufel wurden von den Kindern Löcher in den Boden zwischen den Reben gegraben und nach dem hilfreichen Nützling gesucht. Sie fanden zahlreiche Exemplare und betrachteten sie unter der Lupe. Es war für Schüler und Schülerinnen schon interessant zu erfahren, dass der kleine Helfer nur 1 bis 2 Gramm wiegt, 15 bis 25 cm lang wird und aus 140 bis 160 Körperringen - den Segmenten - besteht.

Willi Unschuld stellte die Bedeutung der Bienen für Pflanzen und den Menschen anschaulich dar. An mitgebrachten Waben konnte er die kunstvollen Honigkammern vorführen. Natürlich wurde auch der leckere Honig gekostet.

Es werden bestimmt noch weitere Unterrichtsstunden im Weinberg folgen, wenn es nach den Schulkindern geht.

Integrationsfachkraft Lisa Urmetzer und Schulleiter Marco Britz mit DLR Memory. Foto: privat

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