Allgemeine Berichte | 09.02.2021

Drehwerk 1719 Kulturbetriebs GmbH Adendorf

„Kontaktbeschränkungen nach Gießkannenart vermeiden“

Rudi Knorr, Geschäftsführer Drehwerk 1719 Kulturbetriebs GmbH.Foto: privat

BLICK aktuell: Der Lockdown geht erneut in die Verlängerung. Wie beurteilen Sie die Maßnahme?

Rudi Knorr: Kontaktbeschränkungen nach Gießkannenart sollten vermieden werden. Da, wo man nachweisen kann, wo die Infektionen stattfinden (sehr viel in Alten- und Pflegeheimen), sollten bessere Schutzstrategien entwickelt werden. Da, wo die Infektionen nicht nachgewiesen wurden, können Lockerungen mit klarem Hygienekonzept stattfinden.

BLICK aktuell: Wie hoch sind die finanziellen Einbußen in den letzten Monaten?

Rudi Knorr: Sehr hoch! Ohne die staatlichen Hilfen inkl. Kurzarbeiterhilfe und Spenden wäre ein Überlegen nicht möglich gewesen.

BLICK aktuell: Wie steht es um die Hilfszahlungen der Politik? Kommen die an und wie hoch sind die bürokratischen Hürden?

Rudi Knorr: Im Großen und Ganzen für uns eine Hilfe, da der Verlust mit diesen Beträgen niedriger ausfällt als ohne. Die bürokratischen Hürden sind überschaubar und zu bewältigen.

BLICK aktuell: Können Sie die Umsatzausfälle kompensieren, zum Beispiel durch ein Onlineangebot?

Rudi Knorr: Das ist leider in unserem Fall kaum möglich. Wir haben zwar ein Onlineangebot, doch damit kann man kaum Erlöse generieren.

Rudi Knorr, Geschäftsführer Drehwerk 1719 Kulturbetriebs GmbH. Foto: privat

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