Standsicherheit wegen Pilzbefall nicht mehr gegeben
Kranke Kirschbäume müssen weichen
Neuwied. In der Kinzingstraße stehen umfangreiche Baumfällarbeiten bevor. Insgesamt 23 japanische Zierkirschen – fast die Hälfte der Allee – müssen entfernt werden. „Das ist fast die Hälfte der Bäume in der Straße und tut richtig weh“, bedauert Tiefbau-Abteilungsleiter Manfred Reitz die unumgängliche Maßnahme.
Der Grund ist ein Pilzbefall im Boden, der die Wurzeln der in den 1960/70er-Jahren gepflanzten Bäume massiv geschädigt hat. In den vergangenen Jahren haben die Servicebetriebe (SBN) bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Bäume zu erhalten. Dazu gehörte unter anderem das wiederholte Zurückschneiden der Kronen, um die Standsicherheit zu gewährleisten.
Trotz dieser Bemühungen stürzte kürzlich einer der Bäume ohne äußere Einwirkung – weder Wind noch Laublast waren vorhanden – auf die Straße und beschädigte ein geparktes Auto leicht. Fachleute haben daraufhin alle Bäume der Straße erneut eingehend geprüft und festgestellt, dass die Fällung der 23 betroffenen Zierkirschen nicht mehr aufzuschieben ist.
Eine direkte Neupflanzung an gleicher Stelle ist leider nicht möglich. „Unter der Kinzingstraße verlaufen auf beiden Seiten Kabelpakete der Telekom“, erklärt Reitz. Perspektivisch ist jedoch eine Neugestaltung der Straße geplant. Im Rahmen dieses Vollausbaus soll die Straße wieder eine Allee mit neuen Kirschbäumen erhalten.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Neuwied
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