Allgemeine Berichte | 12.01.2026

Vorsitzende Pia Wasem: „Krankenhaus Remagen für neue gesundheitliche Versorgungsstrukturen nutzen“

Krankenhaus Remagen: Förderverein möchte weiter kämpfen

Das Krankenhaus in Remagen wurde im November 2025 geschlossen.  Foto: ROB

Remagen. Wie geht es weiter für den Förderverein des Krankenhauses Maria Stern in Remagen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigten sich die Vereinsmitglieder anlässlich der Jahresabschluss-Versammlung Anfang Dezember 2025 in der Aula der IGS Remagen. Das Krankenhaus Remagen war Ende November geschlossen worden.

„Zurzeit sind wir dabei, uns auf alle Eventualitäten einzustellen“, sagte die Vereinsvorsitzende Pia Wasem. Nach Bekanntwerden der wirtschaftlichen Schieflage des Krankenhauses Maria Stern habe man sofort alle Gelder eingefroren bzw. keinerlei Ausgaben getätigt. „Es ist uns wichtig, dass die vorhandenen Gelder so verwendet werden, wie es dem Willen unserer Spenderinnen und Spender entspricht“, betonte Pia Wasem. „Durch die Schließung erforderlich gewordene Satzungsänderungen werden wir mit Unterstützung eines Rechtsbeistandes auf den Weg bringen“, ergänzte sie.

Man trage Verantwortung gegenüber Mitgliedern sowie Spenderinnen und Spendern, und dieser sei man sich sehr bewusst. „Natürlich werden wir auch künftig größte Sorgfalt walten lassen“, hob Pia Wasem hervor. Alle Schritte und Satzungsänderungen haben die Mitglieder zu beschließen. Daher werde der Vorstand im Laufe der nächsten Monate zu weiteren Mitgliederversammlungen einladen, und man hoffe auf rege Teilnahme.

Kämpferisch und konstruktiv

Allen Satzungsänderungen und Zukunftssorgen zum Trotz: Die Mitglieder des Fördervereins Krankenhaus Maria Stern zeigten sich kämpferisch und konstruktiv – wohl wissend, „dass jetzt endlich, wenn auch viel zu spät, Engagement von Verantwortungsträgern gezeigt werden muss“, war sich die Mehrheit der Anwesenden einig.

„Der Verein schließt sich inhaltlich den Resolutionen der Rheinstädte an. Und wir hoffen, dass endlich Taten statt Worthülsen folgen“, bekräftigte Pia Wasem: „Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, sich dafür einzusetzen, den Standort Remagen für die wohnortnahe medizinische Versorgung zu erhalten und das Krankenhaus Maria Stern für neue gesundheitliche Versorgungsstrukturen zu nutzen. Schön wäre, wenn Gesundheitsminister Clemens Hoch bei der Einwohnerversammlung nach Remagen konkrete Pläne im Gepäck hätte“, so die Vereinsvorsitzende.

Der Förderverein rund um Vorsitzende Pia Wasem möchte weiter kämpfen Foto:

Der Förderverein rund um Vorsitzende Pia Wasem möchte weiter kämpfen Foto:

Das Krankenhaus in Remagen wurde im November 2025 geschlossen. Foto: ROB

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Anne: Wie gut, das jetzt keine Dorfkirmes ist am 19. Januar. Da gäbe es dann eher ein traditionelles Hahneköppen in ausgelassener Stimmung unmittelbar neben dem Tatort anstatt einer Mahnwache…

Remagen tritt dem Ahrtal-Tourismus bei

  • K. Schmidt: Remagen gehört also zum Ahrtal, Grafschaft anscheinend auch... Hat man auch mal Köln, Hamburg oder München gefragt?
  • K. Schmidt: Diese Pressemeldung liest sich zunächst mal positiv. Aber ist sie das auch? Ja, es wurden wieder Maßnahmen abgeschlossen. 600 sind noch nicht begonnen. Unter 150, die laufen, sind auch welche, die laufen...
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Daueranzeige Januar
Winter-Angebot
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0002#
Unternehmen erfolgreich regional
Empfohlene Artikel

Neuwied. Nicht jedem Menschen, der in seinem alltäglichen Leben eingeschränkt ist, sieht man seine Behinderung, Krankheit oder Beeinträchtigung auf den ersten Blick an. Darunter leiden viele Betroffene, denn anderen Menschen ist im Alltag nicht bewusst, dass ihr Verhalten unbeabsichtigt zu zusätzlichen Belastungen für Betroffene führen kann. Um mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität für nicht sichtbare...

Weiterlesen

Weitere Artikel

Allgemeine Berichte

Weißenthurm. Im Jahr 2026 wird der Mittagstisch für die Generation 50+ erneut an jedem dritten Dienstag im Monat angeboten.

Weiterlesen

Spieletreff des BürgerSTÜTZPUNKT+

Geselliger Start ins neue Jahr

VG Weißenthurm. Mit frischem Elan und neuen Spielen ist der Spieletreff des BürgerSTÜTZPUNKT+ der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm in das neue Jahr gestartet.

Weiterlesen

DA bis auf Widerruf
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Image
Mitgliederwerbung
Baumfällung & Brennholz
Innovatives rund um Andernach
Winterbunt in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Daueranzeige
Werbeplan 2026
Dauerauftrag 2025
Pellets
Närrisches Wochenende Linz
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Dauerauftrag 2026
Rg.adresse:  BEST gGmbH Mainzer Str. 8 56154 Boppard
Stellenanzeige Stellv. Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt