Allgemeine Berichte | 13.04.2018

AOK legt regionale Zahlen für 2017 vor

Krankenstände im Rhein-Lahn-Kreis unter dem Durchschnitt im Land

Grafik: AOK

Rhein-Lahn-Kreis. Die Beschäftigten im Rhein-Lahn-Kreis fehlen seltener krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als die Beschäftigten im gesamten Land Rheinland-Pfalz. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Daten von etwa 10.000 versicherungspflichtigen AOK-Mitgliedern ausgewertet und einen Krankenstand von 5,7 Prozent für den Rhein-Lahn-Kreis ermittelt. Damit erreicht der Rhein-Lahn-Kreis ein um 0,1 Prozentpunkte besseres Ergebnis als der Durchschnitt der AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz.

In Arbeitstagen lässt sich sagen, dass jeder einzelne Beschäftigte seinem Arbeitgeber im Rhein-Lahn-Kreis 0,11 Arbeitstage mehr zur Verfügung stand als im Landesdurchschnitt. Den Höhepunkt der Krankschreibungen erreichte der Rhein-Lahn-Kreis im Februar, als die Grippewelle eine Fehlzeitenquote von 7,8 Prozent bescherte. Überhaupt waren die Erkältungskrankheiten mit 23,9 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeiten.

Die meisten Fehltage hingegen wurden über das Jahr gesehen durch Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verursacht. Dies bedeutet, dass 100 Versicherte im Jahr 2017 636,6 Tage (22,3 Prozent aller Fehltage) wegen Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems nicht arbeitsfähig waren. Hier liegt der Rhein-Lahn-Kreis unter den Vergleichswerten des Landes Rheinland-Pfalz.

Wenig psychische Erkrankungen

Bei den psychischen Erkrankungen schneidet der Rhein-Lahn-Kreis vergleichsweise gut ab und bleibt ebenfalls unter den Werten des Landes und des Bundes. Vor Ort kamen auf 100 AOK-Versicherte im Jahr 2017 11,0 Erkrankungen mit der entsprechenden Diagnose, aus denen dann 281,0 Arbeitsunfähigkeitstage resultierten. Für die AOK gehören solche Auswertungen zum Standardprogramm im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Unternehmen mit mindestens 25 AOK-Mitgliedern sind sogar erste individuelle Auswertungen mit betriebsbezogenen Daten möglich. „Selbstverständlich wird bei diesen Auswertungen dem Datenschutz Rechnung getragen. Insoweit richtet sich die Auswertungstiefe natürlich nach der Größe des Datenpools“, so Stephan Hönicke von der AOK, der Interessenten am Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Rat und Tat zur Seite steht. Stephan Hönicke ist erreichbar unter Tel. (0 26 81) 8 05-2 45 oder stefan.hoenicke@rps.aok.de

Pressemitteilung

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland

Betrieblicher Gesundheitsmanager Stefan Hönicke. view-die agentur/Rainer Voß

Betrieblicher Gesundheitsmanager Stefan Hönicke. Foto: view-die agentur/Rainer Voß Foto: view - die agentur

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