Rheinbach gedenkt seiner verstorbenen Ehrenbürger
Kranzniederlegung auf dem alten Friedhof
Rheinbach. Auch in diesem Jahr gedachten Bürgermeister Stefan Raetz und seine beiden Stellvertreter, Claus Wehage und Kalle Kerstholt, der verstorbenen Ehrenbürger auf dem St. Martin Friedhof in Rheinbach. Mit Freude stellte der Bürgermeister fest, dass in diesem Jahr mehr, nämlich circa 20 Personen, erschienen waren. Mitglieder des Rates, der Ausschüsse, der Fraktionen, des Kreistages und etliche Privatpersonen hatten sich dem Gang über den Friedhof angeschlossen. Geehrt wurden Karl Commeßmann, der fast 30 Jahre lang von 1897 bis 1926 Bürgermeister von Stadt und Amt Rheinbach war. Weiterhin Rechtsanwalt Wilhelm Schneider, lange Jahre Beigeordneter der Stadt. Konrektor Johann Schäfer war nach dem Zweiten Weltkrieg der erste frei gewählte Bürgermeister der Stadt. 18 Jahre lang, von 1946 an, gehörte Hans Hirschmann dem Rat der Stadt Rheinbach an, davon 15 Jahre als Bürgermeister und zwölf Jahre lang als Landrat.
Im März dieses Jahres verstarb der Ehrenbürger Heinrich Kalenberg. Von 1963 bis 1995 war er Stadtdirektor von Rheinbach und bis 1969 Amtsdirektor des ehemaligen Amtes Rheinbach. Bis zu seinem Tod engagierte er sich für „seine Stadt“. Heinrich Kalenberg ist es unter anderem zu verdanken, dass die Türme in der Stadt restauriert wurden, weiterhin veranlasste er die Erweiterung des Rathauses und den Bau der Hochschule. Für seine vielfältigen Bemühungen für die Stadt Rheinbach erhielt er 1984 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1995 wurde ihm das Ehrenbürgerrecht der Stadt Rheinbach verliehen.
Stilles Gedenken
Der Tag „Allerheiligen“ reiht sich ein in eine Reihe von stillen Gedenktagen, an denen viele Menschen ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken und deren Gräber besonders schön schmücken mit Kränzen, Gebinden und Kerzen.
Schon jetzt erinnerte der Bürgermeister an den Volkstrauertag am 15. November mit Gedenkfeier am städtischen Ehrenmal und dem Totengedenken auf dem Ehrenfriedhof.
