Allgemeine Berichte | 04.03.2020

Rund 40 Bürgerinnen und Bürger kamen ins Evangelische Gemeindehaus Remagen

Kreative Ideenwerkstatt: „Auf gute Nachbarschaft“ in Remagen

Wie kann eine neue, gut funktionierende Nachbarschaft entstehen? - mit der Frage setzt sich die Ideenwerkstatt auseinander. Foto: Caritas

Remagen. Ohne „Gute Nachbarschaft“ läuft nichts in unserer Gesellschaft. Auch werden soziale Netzwerke für ein gutes Zusammenleben der Generationen immer wichtiger. Diese schaffen neue Kontakte und man findet Gleichgesinnte, die ein Hobby teilen und sich gegenseitig unterstützen.

Wie aber kann eine neue, gut funktionierende Nachbarschaft entstehen? Um diese Frage zu beantworten, wurde eine „Ideenwerkstatt“ vom Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ ins Leben gerufen. 40 Bürgerinnen und Bürger wollten zu den Fragen Antworten finden: Was ist eine lebendige Nachbarschaft? Was gibt es in Remagen schon? Was fehlt? Und was können die Bürgerinnen und Bürger selbst dafür tun? Im lebhaften Austausch wurde eine Fülle konstruktiver Ideen für gemeinsame Aktivitäten zusammengetragen, vom gemeinsamen Kochen über Gesellschaftsspiele, Basteln und Gartenarbeit, Sport und Bewegung bis hin zur „Leihoma“ und Hilfen für Alleinerziehende. Einen „Bürgertreff“ fanden viele ebenfalls sinnvoll. Viele Ideen also, die mit vereinten Kräften umgesetzt werden können. Hierzu werden die jeweils Interessierten zu nächsten Treffen eingeladen.

Bei der ersten „Ideenwerkstatt“ stellten Ezra, Alyssa und Valentin von der Klasse neun des Gymnasiums Nonnenwerth auch ihre Schülerfirma „JuHi“ (Jugend hilft) vor, und knüpften erste Kontakte. Viel Applaus erhielten die Jugendlichen für ihre Präsentation.

Mit der „Ideenwerkstatt“ zu „Guter Nachbarschaft“ setzt das Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ ein wichtiges Ziel um, nämlich das „Wir-Gefühl“ in der Stadt zu fördern sowie die „soziale Infrastruktur“ von Remagen und das Miteinander der Generationen auszubauen.

Als hilfreich hat sich dabei auch die kostenlose Nachbarschaftsplattform „nebenan.de“ erwiesen. Etwa 200 Remagener Bürgerinnen und Bürger sind dort bereits registriert. Auf der Plattform werden Tipps weitergegeben, Dinge verschenkt und vieles mehr. Diese digitalen Nachbarschaften sind bereits in der Kernstadt von Remagen, Oedingen/Unkelbach, Oberwinter und Rolandswerth aktiv. Auch für Kripp gibt es bereits viele Interessierte, doch es müssen sich mindestens 100 Personen anmelden, damit die Seite freigeschaltet werden kann. Interessierte Bürger können sich mit Angabe des Wohnortes auf der Seite „nebenan.de“ registrieren und damit in ihrem Bereich aktiv werden.

Wie kann eine neue, gut funktionierende Nachbarschaft entstehen? - mit der Frage setzt sich die Ideenwerkstatt auseinander. Foto: Caritas

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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