Bewährtes bürgerfreundliches Entsorgungssystem wird weiter ausgebaut
Kreisabfallwirtschaft investiert in Fortschritt
Kreis Neuwied. Auch beim Themenkomplex „Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen“ ist der Landkreis Neuwied gut aufgestellt. Die Abfallgebühren bleiben weiterhin stabil. Diese erfreuliche Botschaft konnte Landrat Achim Hallerbach im Rahmen der jüngsten Sitzung den Mitgliedern des Neuwieder Kreistags übermitteln.
Gemäß Satzung hatte der Kreistag bei der Unterrichtung über den Nachtragswirtschaftsplan 2025, den Wirtschaftsplan 2026 sowie einen Ausblick auf die kommenden Projekte der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied AöR keine direkte Entscheidungsbefugnis; der entsprechende Tagesordnungspunkt besaß also reinen Informationscharakter. Arbeits- und Entscheidungsgremium ist der Verwaltungsrat der Abfallwirtschaft. Die Inhalte waren aber aufschlussreich.
„Trotz erheblicher Kostensteigerungen in den Jahren 2022 bis 2026 bleiben die Abfallgebühren auch im 5. Jahr weiterhin unverändert stabil“, verkündete Landrat Achim Hallerbach die gute Nachricht und hob zugleich die Bedeutung des Themas noch einmal hervor: „Fachgerechte, bürgerfreundliche und professionelle Entsorgung, die sich zugleich wirtschaftlich trägt, ist eine der Herausforderungen im Alltag des 21. Jahrhunderts. Umso besser, dass unsere Abfallwirtschaft auf stabilen Füßen ist: Wir investieren in den Fortschritt“, betonte der Landrat im Hinblick auf das Zahlenwerk.
Beim bereits im November 2025 vom Verwaltungsrat einstimmig beschlossenen Nachtragswirtschaftsplan 2025 und dem Wirtschaftsplan 2026 bleibt der Erfolgsplan positiv: Der Jahresüberschuss beträgt 32.000 Euro. Auch der Wirtschaftsplan 2026 weist weiterhin ein positives Ergebnis aus. Für das Jahr 2026 wird ein Jahresüberschuss von 77.000 Euro erwartet.
Gerade weil die finanziellen Spielräume dabei spürbar enger werden, setzen Landrat und Kreisabfallwirtschaft auf eine vorausschauende und verantwortungsvolle Planung:
„Auf Grundlage der Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzeptes 2024 bis 2029 stehen in den kommenden Jahren zahlreiche Maßnahmen an.
Für das Jahr 2026 sind unter anderem geplant: die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Grünschnittaufbereitungsanlage in Linkenbach nach der Jahresmitte, die Inbetriebnahme von zehn neuen Abfallsammelfahrzeugen, der Bau einer Photovoltaikanlage auf der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) zur Senkung der Stromkosten, die Erweiterung des Wertstoffhofes in Linz zur Verbesserung des Bürgerservices, weitere Umsetzungen aus dem Landesabfallwirtschaftsplan und schließlich Einzelinvestitionen von insgesamt über 4,4 Millionen Euro“, zählte Landrat Achim Hallerbach eine Reihe von Maßnahmen auf und würdigte zugleich die rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abfallwirtschaft für ihren engagierten Einsatz im Jahr 2025.
Dementsprechend positiv fiel auch das Fazit aus: Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied steht weiterhin auf stabilen Füßen, entwickelt sich konsequent weiter und investiert gezielt in die Zukunft. Passend dazu hatte der Jahresabschluss 2024 durch die Prüfungsgesellschaft Dornbach aus Koblenz einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten.
Pressemitteilung Kreisverwaltung Neuwied
Auch beim Themenkomplex „Entsorgung und Wiederverwertung“ ist der Landkreis Neuwied gut aufgestellt. Diese erfreuliche Botschaft konnte Landrat Achim Hallerbach im Rahmen der jüngsten Sitzung den Mitgliedern des Neuwieder Kreistags übermitteln. Zu den herausragenden Maßnahmen zählt die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Grünschnittaufbereitungsanlage in Linkenbach ab Mitte 2026. Foto: Thomas Herschbach
