Allgemeine Berichte | 06.09.2022

Ausschuss für Rettungswesen und Katastrophenschutz des Rhein-Sieg-Kreises

Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg verabschiedet

Landrat Sebastian Schuster (re.) mit Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg. Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis. Sicherheit, Rettung von Menschenleben, Gefahrenabwehr und ihre Koordination – diesen wichtigen Aufgaben für das Allgemeinwohl hat sich Dirk Engstenberg verschrieben. Verantwortung scheut er nicht, sondern behält in schwierigen Situationen die Ruhe, den Überblick und ist stets ansprechbar. Dies hat der Kreisbrandmeister als Verantwortlicher im Krisenstab während der Corona-Pandemie und der Flut-Katastrophe 2021 im Rhein-Sieg-Kreis unter Beweis gestellt. Nun, ab 1. Oktober, wird er sich in neuer Funktion als Referent für Gefahrenabwehr im Innenministerium des Landes NRW einbringen.

Landrat Sebastian Schuster ließ es sich nicht nehmen, Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg im Ausschuss für Rettungswesen und Katastrophenschutz des Rhein-Sieg-Kreises persönlich zu verabschieden. „Lieber Herr Engstenberg, in den Krisen der vergangenen Jahre konnte ich mich immer auf Sie verlassen! Sie haben darüberhinausgehend maßgeblich mit dafür Sorge getragen, Sicherheits- und Gefahrenabwehrkonzepte nach vorne zu entwickeln und aktuellen Bedürfnissen entsprechend modern aufzustellen“, würdigte Landrat Schuster die Verdienste des Kreisbrandmeisters und überreichte ihm den „Ewigen Kalender“ mit prominenten Bürgerinnen und Bürgern des Rhein-Sieg-Kreises.

„Der Weggang von Dirk Engstenberg ist menschlich wie fachlich für den Rhein-Sieg-Kreis ein großer Verlust; aber für das ganze Land Nordrhein-Westfalen – und damit für uns alle – ein riesiger Gewinn“, mit diesen Worten schloss sich Dr. Michael Rudersdorf, Dezernent für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises, an.

Im Namen der Mitglieder des Ausschusses für Rettungswesen und Katastrophenschutz dankte der Ausschussvorsitzende Christoph Fiévet dem scheidenden Kreisbrandmeister für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Herr Engstenberg war für uns immer ein kompetenter Ansprechpartner und verlässlicher Ratgeber in allen Fragen rund um den Katastrophenschutz im Rhein-Sieg-Kreis.“

„Die Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen war stets sehr vertrauensvoll und gut, insbesondere der kameradschaftliche Austausch mit den Feuerwehren und der gesamten `Blaulichtfamilie` wird mir fehlen.“, hob Dirk Engstenberg, der seit über dreißig Jahren aktiv der Feuerwehr angehört, zum Abschied hervor.

Schon 1988 trat er in die Freiwillige Feuerwehr, in seiner Heimatstadt Sankt Augustin, ein, wo er sein „Handwerk“ von der Pike auf erlernte: von 1992 bis 1999 in der Jugendarbeit, als Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Niederpleis.

1994 bis 2000 folgten erste Erfahrungen als stellvertretender Löschgruppenführer der Löschgruppe Niederpleis, von 1996 bis 2004 als Pressesprecher der Feuerwehr Sankt Augustin, von 2000 bis 2006 Löschgruppenführer der Löschgruppe Niederpleis, 2006 übernahm er die Leitung der Feuerwehr Sankt Augustin.

Hauptberuflich stieg Engstenberg 1999 beim Werk- und Brandschutz der Firma Siegwerk Druckfarben Siegburg ein; hier hatte er von 2003 bis 2006 die Aufgabe des Leiters des Aufgabenbereichs Werksicherheit Siegwerk Druckfahren Siegburg inne, bevor er 2006 als behördlicher Datenschutzbeauftragter und Sicherheitsingenieur zur Stadt Sankt Augustin wechselte.

Über neun Jahre war Dirk Engstenberg dem Kreis verbunden: zunächst als stellvertretender Kreisbrandmeister ab Dezember 2013, und seit dem 3. Juni 2014 als Kreisbrandmeister und als Koordinator amtsinterner Aufgaben des Amtes für den Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises.

Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

Landrat Sebastian Schuster (re.) mit Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg. Foto: Rhein-Sieg-Kreis

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