Allgemeine Berichte | 03.02.2017

Kreisverwaltung schult Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Programm bis Jahresende – Nauroth: Ehrenamt braucht Begleitung

Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth (Mitte) stellte mit den Kooperationspartnern die Reihe vor.

KREIS MYK. Bei der Unterstützung von Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Deutschland nehmen ehrenamtliche Helfer eine herausragende Rolle ein. Das Projekt MiKo-MYK der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat daher mit zwölf Kooperationspartnern ein Programm mit insgesamt 24 Schulungen für das Jahr entwickelt, das die ehrenamtlichen Akteure durch vertiefende Hintergrundinformationen, Coaching und Fachvorträge in ihrem Handeln unterstützen möchte.

Oft sind es die Nachbarn oder Menschen aus der Ehrenamtsinitiative, die mit Geflüchteten den ersten Kontakt aufnehmen. Sie beraten und betreuen die Menschen und helfen ihnen, sich bei ihren ersten Schritten in Deutschland zurechtzufinden. „Das ehrenamtliche Engagement ist eine wertvolle und unentbehrliche Ergänzung der hauptamtlichen Arbeit im Bereich der Flüchtlingshilfe. Das Ehrenamt braucht aber auch Begleitung und Qualifizierung, um nachhaltig arbeiten zu können und um den Erfolg des Engagements zu sichern“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth.

Das Schulungsprogramm soll darüber hinaus auch Interesse für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe wecken. „Ich freue mich, dass sich so viele Behörden und Institutionen mit der Kreisverwaltung vernetzt haben, um dieses vielfältige Schulungsprogramm für 2017 zu verwirklich“, so Nauroth. „Es ist ein wichtiger Baustein in der Unterstützung der sehr wertvollen und unentbehrlichen Arbeit unserer Ehrenamtlichen.“

Das Programmheft erscheint mit einer Auflage von 1000 Stück. Zu den nächsten Themen gehören ein Gesprächsabend zu „Fluchtursachen, Fluchtwege“ (7. März, 19 Uhr, Koblenz), „Interkulturelle Kompetenz“ (25. März, 9 Uhr, Andernach) „Zum Umgang mit Trauma“ (29. März, 19 Uhr, Polch). Später folgen Themen wie „Grundlagen des Asylrechts“, „Flüchtlinge beruflich integrieren“, „Integration nachhaltig gestalten – aus Flüchtlingen Bürger machen“, aber auch „Grenzen der Hilfe“, „Prävention sexualisierter Gewalt“ oder „Training gegen Alltagsrassismus“ und „Interkulturelle Kompetenz“.

Projektpartner des Schulungsprogramms sind die Caritasverbände Andernach, Mayen und Koblenz, die Dekanate Andernach-Bassenheim und Maifeld-Untermosel, die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Vallendar, Vordereifel und Weißenthurm.

Interessierte können ein Exemplar bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Projekt MiKo-MYK, E-Mail: fluechtlingshilfen@kvmyk.de anfordern. Die Broschüre steht auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de zum Download bereit.

Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth (Mitte) stellte mit den Kooperationspartnern die Reihe vor.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
  • Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
Gesundheit im Blick
Gesundheit im Blick
Kleinanzeigen
Heizölanzeige
Schulhausmeister
Blumen Meyer Neueröffnung
Maifest in Gönnersdorf
Industriemechaniker
Maifest Gönnersdorf
Gesundheit im Blick
Empfohlene Artikel
Die Kreisverwaltung in Koblenz. Foto: ROB
28

Kreis MYK. Im Mai 2026 findet im Kreis Mayen-Koblenz die Bundeswehrübung „Gelber Merkur 2026“ unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum statt. Der Zeitraum dieser Übung erstreckt sich vom 8. bis 22. Mai, und die Aktivitäten sind nicht nur auf Standort- oder Truppenübungsplätze beschränkt. Die beteiligten Kräfte bewegen sich auch im öffentlichen Raum, was dazu führen kann, dass Schussgeräusche durch den Einsatz von Platzpatronen wahrnehmbar sind.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
9

Remagen. Das Dienstgebiet der Polizeiinspektion Remagen umfasst die Städte Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinden Bad Breisig und größtenteils Brohltal. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern werden mehr als 61.000 Einwohner betreut. Das Straßennetz beinhaltet neben innerörtlichen Verkehrsflächen etwa 60 Kilometer Bundesstraßen, über 100 Kilometer Landesstraßen sowie rund 60 Kilometer Kreisstraßen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
10

Pkw touchiert Kind an einer Bushaltestelle

21.04.:Kind bei Unfall in Marienfels verletzt

Marienfels. Am Dienstag, dem 21. April 2026, kam es gegen 16:30 Uhr in der Römerstraße in Marienfels zu einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle. Ein Kind wurde von einem vorbeifahrenden PKW leicht touchiert und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Weiterlesen

Dr. med. Patrick Löhr, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Evang. Klinikums Westerwald (EKW), Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung (EPZ max.).  Foto: Anja Nassen
9

Hachenburg. Wenn konservative Therapien nicht mehr helfen, kann ein künstliches Gelenk die Lebensqualität deutlich verbessern. Doch viele Betroffene stellen sich die Frage, was vor einer Operation zu beachten ist und wie die Zeit danach optimal gestaltet werden kann.

Weiterlesen

Symbolbild.
54

Gutachten bestätigt Identität: Bei Wenden aufgefundener Kopf gehört zum Leichnam der getöteten 32-Jährigen

24.04.: Schädel aus Wenden bestätigt Mordfall: DNA-Gutachten bringt Gewissheit

Region. Am 11. April 2026 wurde bei einer Müllsammelaktion in einem Waldgebiet der Gemeinde Wenden im Kreis Olpe ein menschlicher Schädel entdeckt. Ein aktuelles DNA-Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Bonn bestätigt nun, dass dieser Schädel zum Leichnam einer 32-jährigen Frau aus Bonn gehört, die ermordet wurde. Der Bericht wurde der Bonner Staatsanwaltschaft am 24. April 2026 vorgelegt.

Weiterlesen

Hausmeister, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Anlagenmechaniker
Anzeige Jaadeporz 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Ausverkauf
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Tank leer?
Save the Dates
Erzieher
Minijob
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach