Verein für Heimatpflege besuchte interessante Ausstellung in Adenau
„Kriegsende und was dann ...“
Adenau. Eine Gruppe des Vereins für Heimatpflege besuchte die Wanderausstellung „Kriegsende und was dann ... - Der Kreis Ahrweiler 1944 bis 1946“ in den Räumen der Volksbank Adenau. Diese Ausstellung wurde vom Heimatverein Schloss Sinzig unter der Federführung von Wolfgang Gückelhorn zusammengestellt und auf großformatigen Roll-Ups präsentiert. Der Vorsitzende, Bernd Schiffarth, hatte eigens eine Führung durch die Ausstellung organisiert, die der Hauptinitiator Wolfgang Gückelhorn selbst durchführte. Er erläuterte sehr fachkundig und ausführlich die Geschehnisse am Kriegsende vor 70 Jahren: Den Luftwaffenkrieg, die Bombardierung der Brücken über die Ahr und den Rhein, den Einmarsch der Amerikaner, der Lager „Rebstock“, ein Rüstungsbetrieb und KZ im Ahrtal, die Rheinwiesenlager in Remagen und Sinzig für deutsche Kriegsgefangene, aber auch die Not der Zivilbevölkerung an der Ahr und in der Eifel, die Schutz in Bunkern und Höhlen suchte. Schließlich auch das Elend der Nachkriegszeit mit Gefangenschaft, Flucht und Vertreibung sowie den Alltagsproblemen wie Hunger und Kälte, Hamstern und Schwarzhandel. Berichte von Zeitzeugen, die den Krieg als Kinder und Jugendliche miterlebt hatten, ergänzten die Themen. Dazu konnte Tilmann Rosch, Mitglied im Heimatverein und auch Zeitzeuge, interessante Beiträge zur Kriegs- und Nachkriegszeit im Raum Adenau berichten.
Erinnerungen wachhalten
Letztendlich sei es wichtig, so der Leiter der Volksbank Adenau, Alex Frings, die Erinnerung an die Kriegsereignisse und ihre Folgen wachzuhalten und auch jungen Menschen diese Schreckenszeit zu veranschaulichen.
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