Allgemeine Berichte | 04.05.2023

Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld

KuBa ist in Europa – mit Erasmus+

Lehrer Robert Schlaubitz und Christiane Hofmann (Schulleiterin KuBa-Gym).  Foto: KuBa

Münstermaifeld.Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld (Kreis Mayen-Koblenz) ist seit Februar 2023 eine akkreditierte Erasmus+-Schule.

Erasmus+ ist das Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es ist mit einem Budget in Höhe von etwa 14,8 Milliarden Euro ausgestattet.

Erasmus+ fördert persönliche Begegnungen, digitalen Austausch und gemeinsame Projekte für Schulen aus ganz Europa.

In Deutschland setzen vier Nationale Agenturen mit Sitz in Bonn Erasmus+ um. Nationale Agentur für Erasmus+ Schulbildung ist der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz.

Erasmus+ hat zum Ziel, junge Menschen durch das EU-Bildungsförderprogramm „mobiler“ in Europa zu machen, sich zu vernetzen und für eine gemeinsame Zukunft in Europa zu wappnen.

Im Rahmen dieses Programmes erhalten demzufolge insbesondere Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, Auszubildende und Lehrkräfte Stipendien und Zuschüsse für einen Aufenthalt zu Lernzwecken im Ausland.

Im Oktober 2022 stellte der Lehrer Robert Schlaubitz für das Kurfürst-Balduin-Gymnasium den Antrag auf Akkreditierung für Erasmus+, der im Februar 2023 erfreulicherweise genehmigt wurde.

Das KuBa kann von nun an während des gesamten Förderzeitraums bis 2027 jährlich finanzielle Mittel für EU-Austauschprogramme beantragen.

In erster Linie geht es darum, am KuBa projektorientierte Begegnungen von Schülergruppen mit europäischen Partnern zu ermöglichen und diese mit Geldern der Europäischen Union umfassend finanziell fördern zu lassen. Schwerpunktthemen hierbei sind Inklusion und gerechte Teilhabe, Nachhaltigkeit, digitale Bildung und Demokratieförderung und nicht zuletzt das Ermöglichen fremdsprachlicher Begegnungen und die Förderung fremdsprachlicher Kenntnisse.

Neben Gruppenaustauschen können aber auch einzelne Schülerinnen und Schüler, die sich zutrauen, für einen bestimmten Zeitraum in eine Kultur und Sprache eines der EU-Länder einzutauchen, einen individuellen Austausch anstreben.

Ebenso können sich Lehrkräfte des KuBa individuell im EU-Ausland fortbilden, indem sie beispielsweise an eine Schule zur Hospitation gehen und dort Erfahrungen zum Thema digitales Lehren und Lernen austauschen und diesen neuen Erfahrungsschatz mit ihren KollegInnen am KuBa teilen.

Kurzum: Durch die Zulassung des KuBa für Erasmus+ können die Schülerinnen und Schüler des KuBa sowie deren Lehrkräfte Europa neu erleben und kennenlernen und die erworbenen Erfahrungen teilen. Erste finanzielle Mittel für zwei Projekte im Jahr 2023 sind bereits beantragt.

Die Schulgemeinschaft des KuBa freut sich auf interessante und horizonterweiternde Begegnungen im Rahmen von Erasmus+.

Pressemitteilung KuBa

Lehrer Robert Schlaubitz und Christiane Hofmann (Schulleiterin KuBa-Gym). Foto: KuBa

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