Skulptur „Zeitfenster“ bereichert das Denkmalareal Sayner Hütte
Künstler Christoph Mancke gewann Wettbewerb
Bendorf. Für das Comptoirgebäude auf dem Denkmalareal Sayner Hütte wurde 2021 im Rahmen des Programms „Kunst am Bau“ eine künstlerische Ausgestaltung im Außenbereich ausgelobt.
Gewonnen hat der Eifler Künstler Christoph Mancke mit seiner Skulptur „Zeitfenster“, die nun Ende März auf dem Hüttenplatz aufgebaut wurde.
Das gusseiserne Objekt wurde nach dem Entwurf des Künstlers in der seit 330 Jahren bestehenden Eisengießerei in Jünkerath/Eifel hergestellt und soll einen Brückenschlag von der Gegenwart in die Vergangenheit sein. „Wie durch ein großes Schlüsselloch hindurch blickt man durch die Skulptur Zeitfenster“, erklärt der Künstler seine Idee.
Die Skulptur lebt aus der Polarität, dem Gegensatz, in dem Innenraum und Außenform zueinanderstehen und je nach Sichtweise in Erscheinung treten.
Mit dem Material Gusseisen bezieht sich die Skulptur, die im traditionellen Sandgussverfahren gegossen wurde, auf die Vergangenheit der Sayner Hütte und fügt sich perfekt in das Ambiente des Industriedenkmals ein.
Pressemitteilung Stadt Bendorf
Die Skulptur wurde in der Eisengießerei in Jünkerath hergestellt.
Die Figur fügt sich perfekt in das Ambiente des Denkmalareals ein.
Christoph Mancke mit seiner Skulptur „Zeitfenster“. Fotos: Stadt Bendorf