Merler Dorfkultur beendet Kulturtage in Meckenheim
Kulinarisches, Jeckes und Klassik zum Finale
Merl. Mit der Merler Dorfkultur finden die Meckenheimer Kulturtage schon fast traditionell ihren Abschluss. Bürgermeister Bert Spilles und Ortsvorsteher Michael Sell nutzten die Gelegenheit, in ihren Ansprachen den Mitwirkenden und vielen Helfern zu danken. Bert Spilles stellte dabei das Engagement der vielen Ehrenamtler in den Mittelpunkt seiner Überlegungen und betonte, dass Kultur viele Facetten habe.
Davon konnten sich auch die zahlreichen Meckenheimer an diesem Sonntag noch einmal in Merl überzeugen. Schüler der Musikschule Meckenheim unter der Leitung von Klaus-Jürgen Pusch sorgten auf dem Platz für die richtigen Töne. Der Auftritt der „Proseccos“ des LKS Lüftelberg erinnerte daran, dass Tanz und Geselligkeit auch außerhalb der fünften Jahreszeit ihren besonderen Stellenwert im Rheinland haben. Das galt auch für den Auftritt des „Jecken Stammtischs“ der Stadtgarde e.V.
Der Ortsausschuss hatte bereits im Vorfeld auch hier wieder alle Ortsvereine zusammengebracht, sodass diese sich auch am Fest beteiligten.
So kümmerten sich die Sportler von Rot-Weiß Merl um die Getränke, und neben Kaffee und Kuchen gab es auch den Merler Teller frisch vom Grill. Da gab es neben leckeren Steaks mit Krautsalat auch Spieße und frische Pommes. Für die Kinder gab es ein Kinderschminken und zahlreiche Spiele, und wie es sich für den Abschluss der Kulturtage gehört, gab es auch ein tolles Konzert. Das fand diesmal im Merler „Dom“ unter der Leitung von Kantor Bernhard Blitsch an der Orgel statt, der sich mit Frauke Blum und Verena Jaschob an der Blockflöte und Miriam Nowicki am Violoncello noch zusätzliche Unterstützung besorgt hatte. Gespielt wurden Stücke von Antonio Vivaldi und Johann Joachim Quatz, was vom Publikum mit viel Beifall honoriert wurde.
STF
Kantor Bernhard Blitsch sorgte an der Orgel für den besinnlichen Teil des Festes.
