Spvgg Cochem präsentierte erneut ein zünftiges Oktoberfest
Kultband „Wildbach“ rauschte über die Bühne
Cochem. Bunte Dirndl und krachlederne Beinkleider mit Hosenträger prägten das Bild im großen Oktoberfestzelt auf dem Endertplatz, in welches auch in diesem Jahr die Bezirksligakicker der Spvgg Cochem nebst Anhang und Sponsor eingeladen hatten. Über die Bühne rauschten gleich an zwei Tagen einmal mehr die fünf Vollblutmusiker der Kultband „Wildbach“, die mit flotten Weisen vom Weißwurstäquator, Hits aus den Charts und fetzigen Ohrwurm-Evergreens für First-Class-Unterhaltung sorgten. Dies nach dem obligatorischen Anstich des original Paulaner Festbiers, an dem sich neben den beiden Bürgermeistern Walter Schmitz und Wolfgang Lambertz auch Bierkönig Willi Müller sowie die Offiziellen der Spvgg und Sponsor Mario Zender beteiligten. Im Anschluss an die erfolgreichen Hammerschläge verkündeten sie gemeinsam und unüberhörbar das berühmte „O`zapft is“. Dazu erhoben sie ihre frisch gefüllten Krüge und sangen ein „Prosit der Gemütlichkeit“, in das die zahlreichen Festbesucher lautstark mit einstimmten. Ab diesem Zeitpunkt floss das leckere Festbier in Strömen und die charmanten Madln, die für das Schleppen der Bierkrüge verantwortlich zeichneten, hatten alle Hände voll zu tun, die durstigen Bierfreunde mit Nachschub zu versorgen. Parallel dazu entwickelte sich ein Top-Stimmung im Zelt zu welcher junge und betagte Festbesucher alsbald auf Sitzbänke und Tische stiegen, um dem Bierhimmel dadurch etwas näher zu kommen. Schon mit dem zweiten Tophit von „Wildbach“ tummelten sich überdies zahlreiche Paare auf dem Tanzparkett, das sich an beiden Abenden an großer Beliebtheit erfreute. Zum frisch gezapften Hopfenblütentee ließen sich die ausgelassen feiernden Gäste dann auch die deftigen bajuwarischen Gaumenfreuden munden, zu denen unter anderem Weißwurst, Rostbratwurst, Fleischkäse, Backschinken, Jausenplatte, Kesselfleisch, Knödel und das beliebte halbe Hendl zählten. Jene Spezialitäten waren es dann auch, die für eine passende Unterlage für den Biergenuss sorgten, den die vielen Hundert Festbesucher oft erst nach Mitternacht vor dem gemütlichen Nachhauseweg einstellten. Für alle Freunde einer
zünftigen Blasmusik spielte die Winzerkapelle Pommern am Sonntagmorgen noch zum traditionellen bayerischen Frühschoppen auf, zu dem es noch einmal die gesamte Palette der Cochemer Oktoberfest-Leckereien in flüssiger und fester Form gab.
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Fesche Madln in farbenfrohen Dirndln prägten unter anderem das ansehnliche Bild beim Cochemer Oktoberfest.
Die Vollblutmusiker der Kultband „Wildbach“ sorgten für allerbeste Partystimmung beim Fest.
