Allgemeine Berichte | 20.05.2017, 10:37 Uhr

Eifelverein Mayen wanderte rund um Kronenburg

Kultur am Wegesrand

Neben beeindruckenden Naturerlebnissen kam auch die Kultur bei der Wanderung des Mayener Eifelvereins nicht zu kurz.  privat
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Mayen. Eine Wanderung in Verbindung mit einem kulturellen Angebot hatte Wanderführerin Jutta Grabkowsky im aktuellen Wanderplan des Eifelvereins Mayen angekündigt. Nach Kronenburg, einer Ortschaft mit mittelalterlich geprägtem Ortsbild im deutsch-belgischen Grenzgebiet, sollte die Tagestour gehen. Im Anschluss an die Wanderung „Rund um Kronenburg“ wollte man die Gemäldeausstellung „Eifel im Bild“ (Düsseldorfer Malerschule) im Kunstkabinett des Hasenberghofs besuchen.

Und so starteten 26 Wanderfreunde bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Wandertemperaturen im Ortsteil Kronenburgerhütte vom Kronenburger See aus, einem Schmelz- und Regenwasserrückhaltestausee der Kyll, in die Wanderung. Dem Uferweg folgte man bis zur Brücke am Stauwehr, überquerte das Wehr und setzte den Weg am anderen Ufer des Sees bis zur Mündung des Taubkyllbachs fort. Dem Bachlauf der Taubkyll folgte man bis zum Ort Hallschlag und verließ diesen schließlich in Richtung Eifelhöhe Berg aufwärts.

Während im Bachtal blühende Wiesen sowie knospende Büsche und Bäume die Wanderer mit ihrem Maigrün beeindruckten, zeigte sich der zu durchwandernde Fichtenwald in seinem Farbengewand eher zurückhaltend. Doch der die Wanderer begleitende Vogelgesang ließ auch hier eine verzaubernde Frühlingsstimmung aufkommen. Als sich der Wald lichtete, öffnete sich vor den Augen der Wanderer ein weites Tal, in dem der Ort Kronenburg eingebettet lag. Der Burgberg von Kronenburg erhob sich majestätisch über dem Ortsteil Kronenburgerhütte auf der gegenüberliegenden Talseite. In vollen Zügen genoss man nun die herrliche Aussicht in die mit Frühlingsgrün überzogene Landschaft. Schließlich setzte man den Weg abwärts ins Kylltal nach Kronenburg fort. Über einen schmalen steilen Pfad aufwärts erreichte man schließlich den Burgberg des mittelalterlichen Ortes, wo man im Restaurant des Hotels „Villa Kronenburg“ einkehrte. Nach der erholsamen Einkehr folgte ein Rundgang durch den historischen Ortskern, der dann im Kunstkabinett der Dr. Axe Stiftung im Hasenberghof endete. In der Ausstellung konnten Gemälde mit Landschaften und Motiven der Eifel bewundert werden, die von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule des beginnenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts gestaltet wurden. Handelt es sich bei den frühen Arbeiten noch um Ideallandschaften, stand bei den Künstlern im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert die authentische Wiedergabe der vorgefundenen landschaftlichen Gegebenheit und der sich im Jahreslauf wandelnden Natur im Blickfeld. Die Führung durch die sich über drei Etagen erstreckende Gemäldeausstellung wurde von den Eifelvereinswanderern mit großem Interesse verfolgt, und man zeigte sich sehr beeindruckt von den unterschiedlichen Darstellungen der Eifellandschaften.

Wandern und Kultur waren an diesem Tag hervorragend miteinander kombiniert worden, wofür die Initiatorin und Organisatorin dieser Tagestour, Jutta Grabkowsky, von allen Teilnehmern mit vielfachem Lob bedacht wurde.

Neben beeindruckenden Naturerlebnissen kam auch die Kultur bei der Wanderung des Mayener Eifelvereins nicht zu kurz. Foto: privat

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