Rheinbacher besuchten die Partnerstadt Villeneuve lez Avignon
Kultur pur in der Provence
Villeneuve lez Avignon/Rheinbach. Auf Einladung der Partnerschaftsvereinigung Villeneuve besuchten 32 Rheinbacher die Partnerstadt. Das Theaterfestival in Avignon, Open-Air-Theater und das Erleben der Festival-Atmosphäre in der Stadt Avignon standen im Mittelpunkt des Aufenthalts.
Die Gruppe besuchte „Die Ehe der Maria Braun“ nach Rainer Werner Fassbinder in einem historischen Ambiente mit circa 1.000 Besuchern. Vorher hatte ein heftiges Gewitter die Open-Air-Veranstaltung infrage gestellt. Doch rechtzeitig klarte der Himmel auf. Das Theaterstück in deutscher Sprache war für alle ein besonderes Erlebnis, ebenso wie der Konzert- und Vortragsabend im Ehrenhof des Papstpalastes am folgenden Tag mit dem Orchester der Region Avignon Provence zum Thema „La chaste vie de Jean Genet“. Auch nach den Vorstellungen weit nach Mitternacht herrschte noch viel Leben in der Stadt mit Musikern, offenen Restaurants und vielen Besuchern.
Bürgermeister Jean-Marc Roubaud empfing die Gruppe nach einer Stadtführung unter freiem Himmel bei warmem Wetter mit herzlichen Worten und einem hervorragenden Büffet. Zum 45-jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Rheinbach und Villeneuve lez Avignon überreichte die Partnerschaftsvorsitzende Hedwig Schmitt-Wojcik ein Bild und eine Dokumentation der Namensgebung des Villeneuve lez Avignon–Kreisels in Rheinbach als Zeichen der besonders langen Freundschaft.
Auf dem Programm der Reise standen auch Besuche der Stadt Arles, des römischen Museums mit dem größten Schiff aus römischer Zeit weltweit (31 Meter Länge), des antiken Theaters, der Arena und der Kirche St. Trophime (zwölftes Jahrhundert). In guter Erinnerung bleiben auch die Besuche der Stadt St. Rémy de Provence mit Markt und anschließendem Picknick im Freien in der antiken Stadt Glanum mit vielen köstlichen Speisen, perfekt organisiert von den französischen Gastgebern, der Lichtshow in unterirdischen Kalksteinbrüchen zu Klimt und Hundertwasser sowie der Bummel durch die Felsenstadt Les Baux, eine alte Stadt auf einem Felssporn der Alpilles mit weitem Blick in die Umgebung. Bei den Festessen überreichten die Deutschen Grafschafter Marmelade, die Franzosen spezielle Briefmarken zum Festival d’ Avignon 2014.
Auf der Hinfahrt fand zur Einstimmung ein Frühstück mit Croissants und auf der Rückfahrt zum Ausklang ein Umtrunk mit Rotwein aus der Partnerstadt bei Gesang zu Gitarrenmusik statt. Die Reisegruppe nahm auf der Fahrt nach Rheinbach zwei deutsche Studentinnen im Bus mit. Eine Teilnehmerin bot den beiden wegen der späten Ankunft ein Nachtquartier. Dafür waren sie sehr dankbar. Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden: „Es war eine abwechslungsreiche, vielseitige Reise. Wir fahren gerne wieder hin“, so lautete unisono das Urteil über die Reise.
Deutsche und Franzosen (hier vor einem antiken Grabmal) lobten die deutsch-französische Freundschaft. Foto: privatArtikel melden
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