Allgemeine Berichte | 01.06.2021

Netzwerktreffen zur Stärkung der Nachtkultur in Koblenz

Kulturdezernentin untermauert Bereitschaft der Stadt zum Dialog

Koblenz. Vor Kurzem hat Mike Spriestersbach in seiner Funktion als Nachtkulturbeauftragter zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Bei dem Treffen in Form einer Videokonferenz war auch die Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, PD Dr. Margit Theis-Scholz mit dabei. Das Gespräch im zeitlichen Umfeld der Wiederaufnahme des Kulturbetriebs diente dem Meinungsaustausch über mittel- und langfristige Perspektiven zur Stärkung der Nachtkultur in Koblenz, ganz konkret aber auch als Signal an die anwesenden Vertreter der Szene, sich gemeinsam Gedanken über Beteiligungsmöglichkeiten am Kulturprogramm der kommenden Wochen und Monate zu machen - gerade auch für den Fall, dass die eigenen Einrichtungen noch für Konzerte und Clubbetrieb geschlossen bleiben müssen. Vonseiten der Nachtkultur waren die Betreiber des Mephistos, des Zenits, des SK2, des Kurioos, der Kaffeewirtschaft und der Gecko Lounge anwesend. Der Kreis soll laut Spriestersbach weiter ausgebaut werden.

„Alle sind aufgefordert weitere Teilnehmer zu finden, um gemeinsam etwas zu kreieren“, appellierte Spriestersbach, der in der Vergangenheit bereits selbst als Kulturveranstalter aufgetreten war, an die Runde. Staatliche Förderprogramme böten in diesem Jahr die Möglichkeit, trotz bestehender Einschränkungen mit geringem wirtschaftlichen Risiko Veranstaltungen zu planen und durchzuführen, aber auch die Aufmerksamkeit für die Szene zu erhöhen. Theis-Scholz ergänzte: „Wir wollen den Dialog. Unser Anliegen ist es heute, Ihnen zu vermitteln, dass wir sie als Kulturveranstalter verstehen.“ In der anschließenden Gesprächsrunde ging es um die Einbeziehung regionaler Kulturschaffender bei zukünftigen Großveranstaltungen, niveauvolle Kulturprogramme und ein anspruchsvolles Kulturangebot für Jugendliche, um den negativen Begleiterscheinungen der Nachtökonomie gemeinsam etwas entgegenzusetzen. Dass das Regelwerk der Stadt den Veranstaltern Grenzen setzt, wurde genauso thematisiert wie die möglichen Auswirkungen der bundespolitischen Initiative, Clubs als Kulturstätten anzuerkennen.

Theis-Scholz bedankte sich für den Input und nahm die Anregungen gerne mit. Mit den Worten „nichts ist in Stein gemeißelt“ drückte Spriestersbach seine Hoffnung aus, den aufgenommenen Dialog dafür zu nutzen, manche Entwicklungen im Zuge der Pandemie neu zu bewerten. „Die Stadt hat in den vergangenen Monaten schon Entgegenkommen gezeigt.“ In den kommenden Wochen soll es nun konkret um die Möglichkeit der Einbindung ins städtische Kulturprogramm, die Einbindung der Nachtkultur im Kulturhaus Koblenz+ und in die für den Sommer geplante Kulturnutzerstudie gehen.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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