Städtischen Gymnasium Rheinbach
Kultureller Brückenbau zwischen Rheinbach und Peking
Zwölf Schülerinnen und Schüler aus China zu Gast bei Rheinbacher Schülern
Rheinbach. Mit einer Mischung aus Neugier und Anspannung berührten zwölf Mädchen und Jungen an diesem Tag den „Daumen des Teufels“ am Aachener Dom: Die Schüler von der Beijing No.15 Middle School in Peking waren sichtlich beeindruckt von der Geschichte und dem Rundbau des historischen Gebäudes. Neben dem Besuch des Doms und der Aachener Altstadt besichtigte die Delegation aus China das Rokokoschloss Augustusburg in Brühl, das Schokoladenmuseum und den Dom in Köln sowie die Stadt Bonn. Der Besuch des Rheinbacher Glasmuseums stach jedoch für die vier begleitenden Lehrerinnen aus Peking den Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn glattweg aus. Trotz des umfangreichen Programms kam dem Aufenthalt in den Gastfamilien ein großer Stellenwert zu. So war ein ganzer Tag dem individuellen Programm in den Gastfamilien gewidmet. Die Schüler aus China ließen sich gerne auf die hiesigen Ernährungsgewohnheiten ein und nahmen interessiert Einblick in den deutschen Alltag, zu dem natürlich auch ein Besuch der Schule und die Teilnahme am Unterricht gehörten. Im Rahmen dieses Schüleraustausches wurden die Völkerverständigung und der kulturelle Brückenbau zwischen den beiden Partnerschulen und den Ländern immer wieder betont. Vor zehn Jahren unterschrieben der damalige Direktor Albin Schmid und der Koordinator des Austausches Michael Boßmann den offiziellen Partnerschaftsvertrag zwischen der Beijing No.15 Middle School und dem Städtischen Gymnasium in Rheinbach und besiegelten damit den Austausch beider Schulen. Was zunächst mit einem Besuch nur auf Lehrerseite begann, entwickelte sich nach zwei Jahren schnell auch zu einem echten Schüleraustausch. Damit ist der von Anika Krieb, Michael Boßmann und Lutz Stichl gepflegte „Chinaaustausch“ aus dem Schulprogramm des Städtischen Gymnasiums nicht mehr wegzudenken.
Der Besuch des Rheinbacher Glasmuseums war für viele der Gäste ein Höherpunkt ihres Aufenthalts in Deutschland.
