„Von Tür zu Tür“ Wachtberg erwandern
Kunstvoll gestaltete Türen lenken den Blick auf neue Perspektiven
Vernissage informierte über Historisches und Gegenwärtiges
Wachtberg-Berkum. Bei der Vernissage eines ungewöhnlichen Kunstprojektes des katholischen Familienzentrums St. Marien Wachtberg wurde zum Flanieren eingeladen. Die Öffnung der heiligen Pforte im Petersdom Anfang Dezember 2015 gab den Anlass zu diesem Unternehmen. „Von Tür zu Tür in Wachtberg“ war der Titel des Projekts, bei dessen Umsetzung es allerlei zu bewältigen gab. Großzügige Spender stellten sechzehn Türen zur Verfügung, andere sorgten für den Transport, Farben und sonstige Materialien wurden herbeigeschafft und schlussendlich musste die Montage der Türen vor Ort bewerkstelligt werden. Beteiligt waren an diesem Projekt nicht nur private Spender und Künstler. Katholische sowie evangelische Kinder und Jugendliche, Messdiener, Kindergärten und Schulen, eine Nachbarschaftsgruppe, die Frauengemeinschaft und die Jodokusbruderschaft nahmen Farbe und Pinsel in die Hände und setzten ihre Ideen um. Nachdem alle Türen an ihrem Platz standen, kümmerte sich Heinz Contzen um die professionelle Fotografie der Werke und stellte eine stilistisch ansprechende Fotoausstellung zusammen. Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Helmut Pütz.
Zu ebendieser Ausstellung erläuterte die Kunsthistorikerin Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke verschiedene Aspekte des Begriffs Tür. Dabei bezog sie sich nicht ausschließlich auf die religiöse Bedeutung und das symbolische Vorkommen von Türen in der Bibel. Sie zeigte auch Parallelen zum weltlichen Leben auf, in dem sich der Sinn des Begriffs besonders in Sprichwörtern oder Redensarten widerspiegelt. Man könne jemandem „die Tür vor der Nase zuschlagen“, „mit der Tür ins Haus fallen“, geheime Gespräche „hinter verschlossenen Türen“ führen oder „Torschlusspanik“ haben.
Das Kunstprojekt „Von Tür zu Tür in Wachtberg“ hatte jedoch das genaue Gegenteil zum Ziel. Die neuen Türen in Wachtberg sollen neue Blickwinkel auf Bekanntes eröffnen. Oft sei man an bekannten Orten achtlos vorbeigegangen, die man durch die nun dort vorhandene, künstlerisch gestaltete Tür unter einem anderen Blickwinkel betrachtet. Anschauen kann man die Kunstwerke zum Beispiel gegenüber der Pecher Hauptstraße 2g, im Kindergarten Pech auf dem Michaelsweg, Am Langenacker 12 in Pech, am Eingang des Rheinhöhenfriedhofs in Ließem und in der Bondorfer Straße 18 in Niederbachem. In der Sekundarschule in Berkum stehen zwei Türen, eine davon im Innenhof, die andere findet man auf dem Schulhof. Einen vollständigen Überblick über die Standorte erhielt man bei der Fotoausstellung in St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum. Auch eine Handy-App, die einen QR-Code einliest, bietet weiterführende Informationen an. Die Finissage zur Ausstellung fand am 30. Juni um 19:00h in der Kirche St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum statt.Zum Start des Wochenendes fand am 17. Juni die Vernissage zu einer Fotoausstellung statt, die ein ungewöhnliches Kunstprojekt des katholischen Familienzentrums St. Marien Wachtberg zeigt. Die Öffnung der heiligen Pforte im Petersdom Anfang Dezember 2015 gab den Anlass zu diesem Unternehmen.
„Von Tür zu Tür in Wachtberg“ war der Titel des Projekts, bei dessen Umsetzung es allerlei zu bewältigen gab. Großzügige Spender stellten sechzehn Türen zur Verfügung, andere sorgten für den Transport, Farben und sonstige Materialien wurden herbeigeschafft und schlussendlich musste die Montage der Türen vor Ort bewerkstelligt werden. Beteiligt waren an diesem Projekt nicht nur private Spender und Künstler. Katholische sowie evangelische Kinder und Jugendliche, Messdiener, Kindergärten und Schulen, eine Nachbarschaftsgruppe, die Frauengemeinschaft und die Jodokusbruderschaft nahmen Farbe und Pinsel in die Hände und setzten ihre Ideen um. Nachdem alle Türen an ihrem Platz standen, kümmerte sich Heinz Contzen um die professionelle Fotografie der Werke und stellte eine stilistisch ansprechende Fotoausstellung zusammen. Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Helmut Pütz.
Zu dieser Ausstellung erläuterte die Kunsthistorikerin Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke verschiedene Aspekte des Begriffs "Tür". Dabei bezog sie sich nicht ausschließlich auf die religiöse Bedeutung und das symbolische Vorkommen von Türen in der Bibel. Sie zeigte auch Parallelen zum weltlichen Leben auf, in dem sich der Sinn des Begriffs besonders in Sprichwörtern oder Redensarten widerspiegelt. Man könne jemandem „die Tür vor der Nase zuschlagen“, „mit der Tür ins Haus fallen“, geheime Gespräche „hinter verschlossenen Türen“ führen oder „Torschlusspanik“ haben.
Das Kunstprojekt „Von Tür zu Tür in Wachtberg“ hatte jedoch das genaue Gegenteil zum Ziel. Die neuen Türen in Wachtberg sollen neue Blickwinkel auf Bekanntes eröffnen. Oft sei man an bekannten Orten achtlos vorbeigegangen, die man durch die nun dort vorhandene, künstlerisch gestaltete Tür unter einem anderen Blickwinkel betrachtet. Anschauen kann man die Kunstwerke zum Beispiel gegenüber der Pecher Hauptstraße 2g, im Kindergarten Pech auf dem Michaelsweg, Am Langenacker 12 in Pech, am Eingang des Rheinhöhenfriedhofs in Ließem und in der Bondorfer Straße 18 in Niederbachem. In der Sekundarschule in Berkum stehen zwei Türen, eine davon im Innenhof, die andere findet der Besucher auf dem Schulhof. Einen vollständigen Überblick über die Standorte gibt es bei der Fotoausstellung, die noch bis zum 30. Juni in St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum zu sehen ist. Auch eine Handy-App, die einen QR-Code einliest, bietet weiterführende Informationen an. Die Finissage zur Ausstellung findet am 30. Juni um 19 Uhr in der Kirche St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum statt.
Heinz Contzen gestaltete die Fotoausstellung zum Kunstprojekt „Von Tür zu Tür“.
Historische und gegenwärtige Bedeutungen erläuterte Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke.
