Allgemeine Berichte | 22.06.2016, 09:40 Uhr

„Von Tür zu Tür“ Wachtberg erwandern

Kunstvoll gestaltete Türen lenken den Blick auf neue Perspektiven

Vernissage informierte über Historisches und Gegenwärtiges

Die Türen wurden fantasievoll gestaltet.-CEW-
89

Wachtberg-Berkum. Bei der Vernissage eines ungewöhnlichen Kunstprojektes des katholischen Familienzentrums St. Marien Wachtberg wurde zum Flanieren eingeladen. Die Öffnung der heiligen Pforte im Petersdom Anfang Dezember 2015 gab den Anlass zu diesem Unternehmen. „Von Tür zu Tür in Wachtberg“ war der Titel des Projekts, bei dessen Umsetzung es allerlei zu bewältigen gab. Großzügige Spender stellten sechzehn Türen zur Verfügung, andere sorgten für den Transport, Farben und sonstige Materialien wurden herbeigeschafft und schlussendlich musste die Montage der Türen vor Ort bewerkstelligt werden. Beteiligt waren an diesem Projekt nicht nur private Spender und Künstler. Katholische sowie evangelische Kinder und Jugendliche, Messdiener, Kindergärten und Schulen, eine Nachbarschaftsgruppe, die Frauengemeinschaft und die Jodokusbruderschaft nahmen Farbe und Pinsel in die Hände und setzten ihre Ideen um. Nachdem alle Türen an ihrem Platz standen, kümmerte sich Heinz Contzen um die professionelle Fotografie der Werke und stellte eine stilistisch ansprechende Fotoausstellung zusammen. Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Helmut Pütz.

Zu ebendieser Ausstellung erläuterte die Kunsthistorikerin Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke verschiedene Aspekte des Begriffs Tür. Dabei bezog sie sich nicht ausschließlich auf die religiöse Bedeutung und das symbolische Vorkommen von Türen in der Bibel. Sie zeigte auch Parallelen zum weltlichen Leben auf, in dem sich der Sinn des Begriffs besonders in Sprichwörtern oder Redensarten widerspiegelt. Man könne jemandem „die Tür vor der Nase zuschlagen“, „mit der Tür ins Haus fallen“, geheime Gespräche „hinter verschlossenen Türen“ führen oder „Torschlusspanik“ haben.

Das Kunstprojekt „Von Tür zu Tür in Wachtberg“ hatte jedoch das genaue Gegenteil zum Ziel. Die neuen Türen in Wachtberg sollen neue Blickwinkel auf Bekanntes eröffnen. Oft sei man an bekannten Orten achtlos vorbeigegangen, die man durch die nun dort vorhandene, künstlerisch gestaltete Tür unter einem anderen Blickwinkel betrachtet. Anschauen kann man die Kunstwerke zum Beispiel gegenüber der Pecher Hauptstraße 2g, im Kindergarten Pech auf dem Michaelsweg, Am Langenacker 12 in Pech, am Eingang des Rheinhöhenfriedhofs in Ließem und in der Bondorfer Straße 18 in Niederbachem. In der Sekundarschule in Berkum stehen zwei Türen, eine davon im Innenhof, die andere findet man auf dem Schulhof. Einen vollständigen Überblick über die Standorte erhielt man bei der Fotoausstellung in St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum. Auch eine Handy-App, die einen QR-Code einliest, bietet weiterführende Informationen an. Die Finissage zur Ausstellung fand am 30. Juni um 19:00h in der Kirche St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum statt.Zum Start des Wochenendes fand am 17. Juni die Vernissage zu einer Fotoausstellung statt, die ein ungewöhnliches Kunstprojekt des katholischen Familienzentrums St. Marien Wachtberg zeigt. Die Öffnung der heiligen Pforte im Petersdom Anfang Dezember 2015 gab den Anlass zu diesem Unternehmen.

„Von Tür zu Tür in Wachtberg“ war der Titel des Projekts, bei dessen Umsetzung es allerlei zu bewältigen gab. Großzügige Spender stellten sechzehn Türen zur Verfügung, andere sorgten für den Transport, Farben und sonstige Materialien wurden herbeigeschafft und schlussendlich musste die Montage der Türen vor Ort bewerkstelligt werden. Beteiligt waren an diesem Projekt nicht nur private Spender und Künstler. Katholische sowie evangelische Kinder und Jugendliche, Messdiener, Kindergärten und Schulen, eine Nachbarschaftsgruppe, die Frauengemeinschaft und die Jodokusbruderschaft nahmen Farbe und Pinsel in die Hände und setzten ihre Ideen um. Nachdem alle Türen an ihrem Platz standen, kümmerte sich Heinz Contzen um die professionelle Fotografie der Werke und stellte eine stilistisch ansprechende Fotoausstellung zusammen. Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Helmut Pütz.

Zu dieser Ausstellung erläuterte die Kunsthistorikerin Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke verschiedene Aspekte des Begriffs "Tür". Dabei bezog sie sich nicht ausschließlich auf die religiöse Bedeutung und das symbolische Vorkommen von Türen in der Bibel. Sie zeigte auch Parallelen zum weltlichen Leben auf, in dem sich der Sinn des Begriffs besonders in Sprichwörtern oder Redensarten widerspiegelt. Man könne jemandem „die Tür vor der Nase zuschlagen“, „mit der Tür ins Haus fallen“, geheime Gespräche „hinter verschlossenen Türen“ führen oder „Torschlusspanik“ haben.

Das Kunstprojekt „Von Tür zu Tür in Wachtberg“ hatte jedoch das genaue Gegenteil zum Ziel. Die neuen Türen in Wachtberg sollen neue Blickwinkel auf Bekanntes eröffnen. Oft sei man an bekannten Orten achtlos vorbeigegangen, die man durch die nun dort vorhandene, künstlerisch gestaltete Tür unter einem anderen Blickwinkel betrachtet. Anschauen kann man die Kunstwerke zum Beispiel gegenüber der Pecher Hauptstraße 2g, im Kindergarten Pech auf dem Michaelsweg, Am Langenacker 12 in Pech, am Eingang des Rheinhöhenfriedhofs in Ließem und in der Bondorfer Straße 18 in Niederbachem. In der Sekundarschule in Berkum stehen zwei Türen, eine davon im Innenhof, die andere findet der Besucher auf dem Schulhof. Einen vollständigen Überblick über die Standorte gibt es bei der Fotoausstellung, die noch bis zum 30. Juni in St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum zu sehen ist. Auch eine Handy-App, die einen QR-Code einliest, bietet weiterführende Informationen an. Die Finissage zur Ausstellung findet am 30. Juni um 19 Uhr in der Kirche St. Maria Rosenkranzkönigin in Berkum statt.

Die Türen wurden fantasievoll gestaltet.-CEW-
Heinz Contzen gestaltete die Fotoausstellung zum Kunstprojekt „Von Tür zu Tür“.

Heinz Contzen gestaltete die Fotoausstellung zum Kunstprojekt „Von Tür zu Tür“.

Historische und gegenwärtige Bedeutungen erläuterte Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke.

Historische und gegenwärtige Bedeutungen erläuterte Frau Dr. Hildegard Heitger-Benke.

Die Türen wurden fantasievoll gestaltet.-CEW-

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Werbeplan 2026
Dauerauftrag 2026
Innovatives aus Weißenthurm
PR-Anzeige Unternehmensnachfolge
Stellenanzeige Buchhalter
Titelanzeige o. B. Vorauskasse
Empfohlene Artikel
achtung baustelle
679

Meckenheim. In Meckenheim wird die Verkehrsführung auf der A565, zwischen den Anschlussstellen Meckenheim-Merl und Bonn-Hardtberg, im Rahmen der laufenden Fahrbahnsanierung angepasst. Ab dem heutigen Freitag, dem 16. Oktober, steht im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Koblenz nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Diese Maßnahme wird voraussichtlich bis zum 13. November andauern.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
95

Plaidt. Am 12.10.2026 gegen 16:10 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bundessstraße 9 in Fahrtrichtung Koblenz, im Bereich der Auffahrt von der B 256/Plaidt aus kommend. Ein derzeit nicht näher bekanntes Gespann, bestehend aus einem Zugfahrzeug und einem Anhänger, befuhr die besagte Auffahrt und verlor im Kurvenbereich Teile seiner unzureichend gesicherten Ladung in Form von zwei Betonblöcken.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
50

Remagen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 13. auf 14. Oktober 2026, wurden in der Innenstadt von Sinzig mehrere geparkte Pkw durch bislang unbekannte Täter beschädigt. Betroffen waren unter anderem Bereiche der Barbarossastraße sowie der Parkplatz an der Harbach-/Ausdorferstraße.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Kolpinger wandern rund um Lahnstein
0

Lahnstein. Bei bestem Herbstwetter machten sich die Wanderer der Kolpingfamilie St. Barbara Lahnstein auf, um erst ein Stück an der Lahn entlang zu wandern, ehe in Hohenrhein die C.S. Schmidt Brücke überquert wurde. Über den Rheinsteig wurde hoch zum Kurzentrum gestiegen, von wo ganz entspannt, vorbei am Tennispark und den Ferienhäusern, durch die Grenbach zurück nach Lahnstein gewandert wurde. Nach 11 km Wanderung ließ man den Tag in der Gaststätte Winzerhaus fröhlich ausklingen.

Von Ferdinand Müller aus Lahnstein

Weiterlesen

An der Swisttalhütte Holzweiler
92

Eifelverein Remagen unterwegs

Grafschafter Wald und Dernauer Weinberge

Remagen/Marienthal. Bei herrlichem Wanderwetter startete die Wandergruppe in der Nähe des Marienthaler Klosters die 13 Kilometer Tour. Relikte des ehemaligen Regierungsbunkers und auch die Gedenkstätte Lager Rebstock informierten nachdenklich über Deutschlands jüngste Vergangenheit. Dem Kratzenbach folgend und dem anschließenden Tal erreichte man das sogenannte Holzweiler Kreuz. Nun von Waldwegen...

Von Eifelverein Remagen aus Grafschaft-Ringen

Weiterlesen