Zweiter Weihnachtsmarkt in Villiprott mit großem Ausstellerzuwachs
Kunstwerkhandwerk am Sportplatz
Villip/Villiprott. Bei eisigen Temperaturen erwarteten die Organisatoren des zweiten Weihnachtsmarkts in Villprott am zweiten Adventswochenende die Gäste mit 40 Ausstellern. Regen Zulauf erlebte der kleine Markt, der im Vorjahr gerade einmal einem runden Drittel der Anbieter Platz geboten hatte. Auf dem Areal neben dem Platz des SC Villip und in den Räumen des Schützenvereins gleich nebenan präsentierten die Anbieter ihre teilweise außerordentlich originellen Kunstwerke. Die Veranstalter hatten darauf geachtet, dass ausschließlich kunsthandwerkliche Anbieter und Hausgemachtes den Weg an den Rand des Kottenforstes fanden. Die Besucher erwartete auf dem mit Stroh ausgestreuten Platz neben dem schneebedeckten Sportplatz handgenähte und gestrickte Kinderkleidung, liebevoll in Handarbeit hergestelltes Kinderspielzeug sowie winterliche Accessoires, um der kommenden kalten Jahreszeit zu trotzen. Auch der Tierschutzverein war nach Villiprott gekommen, um dort auf seine Aktivitäten aufmerksam zu machen. In Wachtberg und Umgebung hilft der erst junge Verein in Not geratenen Tieren. Um dies zu finanzieren, verkaufte man auf dem Weihnachtsmarkt ganz besonderes Gebäck für Herrchen und Hund gleichermaßen. Weitere selbstgebackene Leckereien für große und kleine Leute sowie Felljacken, Strickwolle und Kunstwerke aus unterschiedlichen Materialien erfreuten das Auge der Gäste. Voller Neugier schlenderten viele Besucher besonders an adventlichem Schmuck, selbstgenähten Taschen und vielen liebevoll gestalteten adventlichen Dekorationen vorbei.
Für eine gemütliche Atmosphäre sorgten die Feuerschalen mit darum drapierten Strohballen, die zum Sitzen und Wärmen am Feuer einluden. Zwischen den Anbietern von außerhalb fanden sich auch Künstler aus Wachtberg, wie Schreinermeister und Drechsler Josef Kemp, der seine hölzernen Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentierte. Nachdem Bürgermeisterin Renate Offergeld den Weihnachtsmarkt um 12 Uhr offiziell eröffnet hatte, stöberten die ersten Gäste schon an den einladend gestalteten Pavillons. Um 14 Uhr hörte man passend zur Jahreszeit ein Weihnachtsgedicht. Der Kinderchor Villip bereicherte um 15 Uhr den Markt mit adventlichen Liedern. Kurz bevor der Nikolaus um 17 Uhr mitsamt Knecht Ruprecht erschien, war die Jagdhornbläsergruppe Hegering aus Rheinbach zu hören. Gleich im Anschluss an den Nikolaus ließen sie nochmals die Töne ihrer vollklingenden Instrumente hallen. Zum Abend hin klang der Weihnachtsmarkt im gemütlichen Beisammensein mit einem Dämmerschoppen am offenen Feuer und kölscher Weihnachtsmusik ab 20 Uhr aus.
Schreinermeister und Drechsler Josef Kemp aus Wachtberg präsentierte seine Holzkunstwerke. Foto: Chris Weber
An wärmenden Feuerschalen trotzte man gut eingepackt den eisigen Temperaturen. Foto: Chris Weber
