Närrische Sitzung der EKG Bad Ems
Kunterbuntes Programm begeistert die Karnevalisten im Kurtheater
Bad Ems. Rappelvolles Kurtheater, kunterbuntes Programm:
Die Narrenschar der Bad Emser Karnevalsgesellschaft (EKG) ließ es bei der Närrischen Sitzung so richtig krachen. Mit witzigen Sketchen, kessen Tänzen und scharfzüngigen Songs rissen die Akteure das Publikum von den Stühlen.
Durch das Programm führte Präsident und Moderator Frank Ackermann. Erstmalig in der Geschichte der EKG übernahm der Verein selbst die Bewirtung. Ackermann bedankte sich bei dem Hausherr Thomas Wilhelmi für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Die erst wahre Augenweide (neben den wohl schönsten drei Engeln für Willi) marschierte kess die Kinder und Jugendtanzgarde der EKG in ihren neuen Kostümen auf die Bühne. Beherzt schmissen die Mariechen ihre Beinchen in die Luft und ernteten einen großen Applaus.
Mit Pauken und Trompeten zogen Prinz Willi 2.0 „der Närrische Reporter“ mit seinen „Drei Engel für Willi“, Nadine Willig, Ildiko Koparan, Laura Ivanov , Prinzje Julius und Hofkanzler Frank Spiegel unter musikalischer Begleitung der Gugge me mar in den Saal ein.
Prinz Willi 2.0 begrüßte sein närrisches Volk und die elf närrischen Paragraphen verlas er witzig und gekonnt.
Die erste Aufforderung zum Schunkeln lieferte traditionsgemäß Fritz Bingel mit dem Vereinslied und der Sitzungskapelle Sunshine Dance Band.
Für Stimmung sorgte das Prinzenteam mit ihrem eigenem umgeschriebenem Kampagnenlied.
Die erste Rakete an diesem Abend gab es für Natascha Bayer die ihren Beruf humorvoll als „Schwimmmeisterin“ zwischen Beckenrand und Umkleidekabine beklagte. Die „Tussi aus dem Westerwald“ (Anja Hewer) im Rosa Tütü strapazierte ebenso die Lachmuskeln. Das Büttenass Karl Krämer aus Lahnstein erklärte warum er als Chirurg am liebsten NPD-Mitglieder operieren würde („Kein Herz, kein Hirn, kein Rückgrat, keine Eier, da macht es auch nicht, wenn man mal daneben schneidet.“) Als Zugabe gab es Lied über seine „geliebte Fleischwurst“. Das Leid über ihren Mann klagte Oma Gertrud alias Heiko Harig aus Sachsen. Was man so alles als Stadtführer erlebt und zu berichten weiß, erzählte Urgestein aus Koblenz Manfred Gniffke. Die Solo-Tänzerinnen Lucia Streicher und Jaqueline Schaust tanzten sich mit Souveränität und Frische direkt in die Herzen der Zuschauer. Uwe und Dominik Vogt aus KampBornhofen verkündigten, dass es an „Schwerdonnerstag“ wieder eine Verlosung in Bad Ems gibt: „So, was gibt es denn zu gewinnen?“ Dritter Preis „einen Rundumflug um Willi, zweiter Preis ein Essen mit Frank Ackermann“, Und der erste Preis? „Ein Essen ohne Frank Ackermann“. Nach Afrika entführten die Kinder und Jugendgarde das Publikum mit ihrem Showtanz. Die Showtanzgruppe „New Generation of Dufte Movies“ begeisterte mit ihrer Wildwest Nummer. Für Gänsehaut sorgte Bruce Kapusta aus Köln als der Clown mit seiner Trompete „Oh mein Papa, war eine wunderbare Clown“. Chris Ellis sorgte unter anderem mit dem „Zigeunerwagen“ für Stimmung. Den Höhepunkt der Veranstaltung lieferte Partysäger Timo Ehmann im großen Finale. Prinz Willi 2.0 zog mit großer Polonaise durch den Saal, sodass es fast niemanden mehr auf seinem Stuhl hielt.
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