Müdener Möhnen feierten „5x11 Jahre“ mit einer grandiosen Sitzung
Kunterbuntes Spektakel mit einem Feuerwerk der guten Laune zum Jubiläum
Müden. Bis auf den letzten Platz war die Müdener Bungert-Narrhalla mit närrischem Weibervolk besetzt, als Sitzungspräsidentin Greet Möntenich die Jecken zu „5x11 Jahre Müdener Möhnen“, einhergehend mit der Jubiläumssitzung, willkommen hieß. Mit Charme und Witz führte sie im Anschluss durch ein buntes Programm, das als erste Jungprinzessin Lissi I. vom Funkenberg mit ihrer Hofdame Katja von Wingertsberg auf der Bühne sah. Dorthin begleitet wurden sie von den Mädels der kleinen Funken, die im Anschluss mit einem flotten Gardetanz erfreuten. Jenny Schneider und Heba Helal hatten den Funkennachwuchs dafür trainiert. Die „Ahl Schabrack“, alias Hilde Hauck, ließ ihrem losen Mundwerk den erhofft amüsanten Lauf und outete sich im Rahmen ihrer deftigen Sprüche, eingefärbt mit viel Lokalkolorit, als Labertasche erster Güte. Dies sehr zur Freude der Narren, die in der Folge reichlich royales Volk auf der Müdener Bühne begrüßen konnten. Hier machten neben seiner Tollität, Prinz Ralf (Kneip) mit Singgefühl und Farbenspiel auch „Wolle“, Regent der St. Castorhöhle und „Ralli“ Kamelle-Graf vom Centralpark, ihre Aufwartung. Im Schlepptau hatten sie dabei die Mädels der Funkengarde sowie die beiden Hofmarschalls Lennard und Philipp. Als das „Miera“ Prinzenlied verklungen war, trat mit Royal-Oldie Christa Kneip zur Überraschung aller Jecken auch die Prinzen-Mama ins Rampenlicht und wünschte in ihrem Mariechen-Outfit dem regierenden Zögling eine tolle Session.
Furiose Tänze und stimmungsvolle Vorträge
Mit einem furiosen Gardetanz begeisterten im Anschluss die Funken, bevor zwei hübsche Kaffeetanten, alias Sonja Loch und Andreas Probst, mit lustigen Kaffee-Angeboten die Zwerchfelle der Saaljecken strapazierten. Für echte Hochstimmung sorgten die „Danz-Mädcha“ des SV Untermosel und der örtliche Elferrat gratulierte den Möhnen im amüsanten Verbund zu 55 Jahren „Miera Fasenacht“. Als trefflich kostümierte Opas tanzte der Möhnenvorstand den Babysitter-Boogie. Sie unternahmen auf dem Narrenparkett einen gespielten Ausflug mit den Enkeln. Ein Auftritt mit Lachgarantie. Carina Blümmert und Michaela Haas gaben vielversprechende Anregungen, wie man das Müdener Weinfest wieder erwecken und den Elferrat zum Tanzen bewegen kann. Abschließend wurde Berta I. von Reim und Strom zur „Aushilfs-Obermöhn“ ernannt.
Ehrung für die „Ehemaligen“
Die Tanzgruppe „Elztalzauber“ aus dem benachbarten Moselkern begeisterte in der Folge mit einem exzellenten Showtanz unter dem Motto „Räuber und Gendarm“, bevor anlässlich des Jubiläums alle bisherigen Vorsitzenden und Obermöhnen mit einer Ehrung bedacht wurden. „No Limits“ hieß es beim furiosen Tanzspektakel des SV Müden. Unter der Leitung von Jenny Schneider und Heba Helal zauberten sie einen tollen Piratentanz auf das Narrenparkett. Über einen Karnevalsorden durfte sich danach Marion Peters für ihre langjährigen Verdienste um den Verein freuen, während 14 junggebliebene Alte der Freiwilligen Feuerwehr mit vorzüglicher Bühnen-Akrobatik begeisterten und sich dabei auf eine Reise in die eigene Jugendzeit begaben. Ein toller Beitrag, der die Narren zu stehenden Ovationen animierte. Mit einem Potpourri bekannter Lieder leitete die Chorgemeinschaft abschließend das große Finale ein.
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