Allgemeine Berichte | 02.04.2019

Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur

Kurt Frank übernimmt die Führung

Jürgen Johannsen (rechts) informiert als Vorsitzender der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur den Stadtführer Kurt Frank über das Stadtmuseum.Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Die Kannenbäckerstadt startet mit einem neuen Angebot in die Touristensaison: Am Aktionstag „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ (Sonntag, 7. April) informiert der neue Stadtführer Kurt Frank bei zwei Rundgängen (11 und 14 Uhr, ab Keramikmuseum) über Stadtgeschichte und Zeitgeschehen, aber vor allem über das Handwerk der Keramik, das die Region geprägt hat. Eingebunden in lustige Anekdoten über Personen der Stadt wird so interessierten Besuchergruppen ein komplexes Bild der Heimatgeschichte geboten.

Bei der Stadtführung (1,5 Kilometer kurz) spielen dramatische Ereignisse wie der Bombenangriff 1945, bei dem 38 Menschen den Tod fanden, ebenso eine Rolle wie der hingerichtete Nazi-Widerstandskämpfer Hermann Geisen, nach dem auch eine Straße benannt ist.

Nicht zu vergessen das entbehrungsreiche Leben von Josef Wittlich, der als einfacher Arbeiter wie besessen malte und noch zu Lebzeiten als deutscher Andy Warhol gefeiert wurde.

Frank, der sich intensiv in den vergangenen Jahren mit der Stadt- und Heimatgeschichte beschäftigt hat, bietet die kurzweiligen Führungen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur (GSK) an. Für den GSK-Vorsitzenden Jürgen Johannsen ist das neue Angebot denn auch „eine interessante Bereicherung“, wie er sagt. Johannsen: „Wir freuen uns über das Engagement des neuen Stadtführers und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.“ Neben möglichen Kurzbesichtigungen in Keramikwerkstätten und Ateliers entlang der Wegstrecke soll auch dem Stadtmuseum am Laiguegliaplatz ein Besuch abgestattet werden.

Die Stadtführung ist auch etwas für Quizfreunde, ist sich Frank sicher: „Beim Quellenstudium bin ich auf derart viele fast unglaubliche Geschichten gestoßen, dass mir die Idee kam, eine Schwindelei, eine fake news sozusagen, einzubauen.“ Wer sie am Schluss als Erster errate, bekomme einen Preis, verspricht Frank.

Anmeldungen für die etwa 90 Minuten dauernden Touren am Sonntag, 7. April (11 und 14 Uhr), oder zu einem späteren Wunschtermin unter Telefon (01 70) 3 59 33 34 oder beim Kannenbäckerland-Touristik-Service unter der Telefonnummer (0 26 24) 1 94 33.

Jürgen Johannsen (rechts) informiert als Vorsitzender der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur den Stadtführer Kurt Frank über das Stadtmuseum.Foto: privat

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