Allgemeine Berichte | 13.09.2017, 09:05 Uhr

Gemeinschaft und geselliges Miteinander im Dorfsaal

Ländchens Kirmes lockte Gäste jeden Alters in die Mitte des Ortes

Oberbachemer Verein für Brauchtumspflege und Ortsverschönerung hatte eingeladen

Lilo Boing Annemie Bläser Marga Brunnabend und Monika Simons freuten sich über die gute Beteiligung.CEW
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Wachtberg. Für das zweite Septemberwochenende hatte der Oberbachemer Brauchtums- und Ortsverschönerungsverein zur Ländchens Kirmes eingeladen. Wer hier Fahrgeschäfte und ein großes Budenaufgebot erwartet hatte, staunte nicht schlecht. „Uns geht es um das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Dorfes. Senioren und Familien sollen hier einen Ort und eine Gelegenheit haben, an dem man sich treffen und austauschen kann“, berichtete Monika Simons, die zweite Vorsitzende des Vereins. Dazu brauche man hier kein großes Aufgebot. Auf Veranstaltungen wie das Hahneköppen verzichte man mittlerweile, weil viele Menschen diesen Brauch aus Gründen des Tierschutzes mit Argusaugen betrachten. Stattdessen lege man den Schwerpunkt auf das gesellige Miteinander. Deshalb pflegt der Verein in Oberbachem diesen Termin ebenso erfolgreich, wie der Verein selbst durch beachtliches Engagement der Mitglieder im Frühjahr um Mitstreiter gekämpft hatte.

Wie auch bei der Werbeaktion im Frühjahr waren auch zur Ländchenskirmes neue Mitbürger aus dem Ort gekommen, um einfach mit dabei zu sein und das Dorfleben besser kennenzulernen. So wurde der Verkauf des gespendeten Kuchens am Familiennachmittag auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Am zweiten Tag fand der traditionelle Dämmerschoppen mit dem gemeinsamen Sauerbratenessen statt. Die Erlöse der Ländchenskirmes werden dem St. Martinsfest zugute kommen, bei dem jeder der erfahrungsgemäß rund 300 Teilnehmer einen Wecken, eine Tafel Schokolade und einen Apfel erhält. Auch kleinere Anschaffungen für die Vereinsarbeit, die Pflanzaktion im Frühjahr und andere Aktionen, die dem Ort zugute kommen, werden aus den Veranstaltungserlösen bezahlt. Einen besonderen Stellenwert hat das durch die Bürgermeisterin eröffnete, traditionelle Döppekooche-Essen, das in diesem Jahr am 25. November ab 17 Uhr stattfinden soll. Die Erlöse bleiben in diesem Falle nicht im Dorf, weil sie einer Institution zugute kommen, die sich bereits um einige Oberbachemer Bürger gekümmert hat und weiterhin kümmern wird. Der Betrag wird seit einigen Jahren dem Hospiz im Waldkrankenhaus gespendet, um die dort geleistete, wichtige Arbeit am und mit dem Menschen zu unterstützen. Gerade in kleinen Orten wie Oberbachem ist klar, dass ohne ehrenamtliche helfende Hände weder das eine noch das andere möglich wäre. Weil aber viele Hände bei den Veranstaltungen mit anfassen und sich neue Mitglieder auch für den Vorstand des Vereins gefunden haben, kann man auch in diesem Dorf der Gemeinschaft Veranstaltungen bieten, die das Brauchtum pflegen und von denen alle etwas haben. So hofft man auch am kommenden Dorfstammtisch am 28. September ab 19:30 Uhr wieder auf rege Beteiligung. Informationen für Neugierige und natürlich Terminhinweise findet man im Internet unter www.vbo-oberbachem.de.

Jung und Alt traf sich im Dorfsaal zum Plausch bei der Ländchenskirmes.

Jung und Alt traf sich im Dorfsaal zum Plausch bei der Ländchenskirmes. Foto: Chris Weber

Lilo Boing Annemie Bläser Marga Brunnabend und Monika Simons freuten sich über die gute Beteiligung.Fotos: CEW Foto: Chris Weber

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