Kreis Ahrweiler errichtet Corona-Impfzentrum des Landes in der Gemeinde Grafschaft

Landrat Pföhler: „Gut aufgestellt, dank enger kommunaler Zusammenarbeit“

Landrat Pföhler: „Gut aufgestellt,
dank enger kommunaler Zusammenarbeit“

Die Arbeiten sind in vollem Gange: Am Standort der Corona-Ambulanz in der Gemeinde Grafschaft wird derzeit das Corona-Impfzentrum des Kreises Ahrweiler aufgebaut.Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler / Risse

04.12.2020 - 15:26

Kreis Ahrweiler. Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme eines Corona-Impfzentrums für den Kreis Ahrweiler laufen aktuell auf Hochtouren. In der Mehrzweckhalle in Grafschaft-Gelsdorf, die bislang bereits als zentrale Corona-Ambulanz dient, sollen Bürgerinnen und Bürger des Kreises die Impfung zukünftig in sogenannten Impfstraßen erhalten können.


Landrat Dr. Jürgen Pföhler erläutert: „Dank der guten und engen kommunalen Zusammenarbeit des Kreises und der Gemeinde Grafschaft sind wir bestmöglich aufgestellt und können, sobald der erste Covid-19-Impfstoff zur Verfügung steht, beginnen. Der Standort in Gelsdorf bietet unter anderem mit seiner Anbindung an die Autobahn 61 und die zahlreichen Parkmöglichkeiten beste Rahmenbedingungen für die Umsetzung der vom Land geforderten Vorgaben.“

Das Konzept des Kreises Ahrweiler sieht die Errichtung von zwei Impfstraßen vor. Die Räumlichkeiten im Inneren der Mehrzweckhalle stehen bereits jetzt für die Eröffnung der ersten Impfstraße zur Verfügung, die zweite wird in einer modularen Containerbauanlage eingerichtet. Die beiden Impfstraßen umfassen eine Bruttoraumfläche von 800 bis 1000 Quadratmetern. Damit das Impfzentrum zudem via ÖPNV erreicht werden kann, soll eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet werden.

Die zentrale „Landes-Koordinationsstelle Impfen“ hatte diesem Konzept im Vorfeld zugestimmt und ihre Genehmigung erteilt. Das Land übernimmt außerdem alle entstandenen Ausgaben für Aufbau, Betrieb, Ausstattung und Abbau des Impfzentrums und rechnet diese mit dem Bund ab.

Stichtag für die Inbetriebnahme der Corona-Impfzentren in Rheinland-Pfalz soll laut Vorgabe des Landes der 15. Dezember 2020 sein. Aktuell noch offen ist jedoch, wann einer der potentiellen Impfstoffe zugelassen wird und mit den freiwilligen Impfungen begonnen werden kann. Auch die Priorisierung der Bevölkerungsgruppen, die sich vorrangig gegen Corona impfen lassen können, ist von der ständigen Impfkommission noch nicht abschließend geklärt.

Auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums (https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen/) erfahren Sie mehr zur Impfstoffentwicklung, zu den unterschiedlichen Impfstofftypen sowie zur geplanten Organisation und Verteilung einer Corona-Schutzimpfung in Deutschland. Im Kreis Ahrweiler wurde eine zentrale Koordinationsstelle eingerichtet. Diese ist per E-Mail erreichbar unter Impfzentrum@kreis-ahrweiler.de.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Gut gemacht, dieses Problem gab es schon immer. Diese wunderschöne Dorf hat ein Recht auf Ruhe und das nicht die Leute umgefahren werden. Unter den Motorradfahrern gab es ebenfalls sehr viele rücksichtslose Fahrer. Warum die Politik da nichts macht-innert Ortschaften, müßte man einmal genauer prüfen....
Wally:
Eine sehr gute Idee auf die man sich freuen kann....

Boom bei illegalem Welpenhandel

Wally:
Jürgen Müller, Sie sollten hinter dem Komma einen Lehrschritt einfügen, liest sich besser und entspricht den grammatischen Gepflogenheiten....
juergen mueller:
Corona offenbart auch hier den Zerfall einer Gesellschaft,die vor nichts zurückschreckt,die ihr Unvermögen,mit einer Situation zurechtzukommen wieder einmal erschreckend aufweist,die Disziplin,Anstand,Rücksichtnahme u.Gerechtigkeitssinn erfordert,auch ausgerechnet an denjenigen auslässt,die eh menschlichem...
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